-
Archiv
- Oktober 2026
- September 2026
- August 2026
- Juli 2026
- Juni 2026
- Mai 2026
- April 2026
- März 2026
- Februar 2026
- Januar 2026
- Dezember 2025
- November 2025
- Oktober 2025
- September 2025
- August 2025
- Juli 2025
- Juni 2025
- April 2025
- März 2025
- Februar 2025
- Januar 2025
- Dezember 2024
- November 2024
- Oktober 2024
- September 2024
- August 2024
- Juli 2024
- Juni 2024
- Mai 2024
- April 2024
- März 2024
- Februar 2024
- Januar 2024
- Dezember 2023
- November 2023
- Oktober 2023
- September 2023
- August 2023
- Juli 2023
- Juni 2023
- Mai 2023
- April 2023
- März 2023
- Februar 2023
- Januar 2023
- Dezember 2022
- November 2022
- Oktober 2022
- September 2022
- August 2022
- Juli 2022
- Juni 2022
- Mai 2022
- April 2022
- März 2022
- Februar 2022
- Januar 2022
- Dezember 2021
- November 2021
- Oktober 2021
- September 2021
- August 2021
- Juli 2021
- Juni 2021
- Mai 2021
- April 2021
- März 2021
- Februar 2021
- Januar 2021
- Dezember 2020
- November 2020
- Oktober 2020
- September 2020
- August 2020
- Juli 2020
- Juni 2020
- Mai 2020
- April 2020
- März 2020
- Februar 2020
- Januar 2020
- Dezember 2019
- November 2019
- Oktober 2019
- September 2019
- August 2019
- Juli 2019
- Juni 2019
- Mai 2019
- April 2019
- März 2019
- Februar 2019
- Januar 2019
- Dezember 2018
- November 2018
- Oktober 2018
- September 2018
- August 2018
- Juli 2018
- Juni 2018
- Mai 2018
- April 2018
- März 2018
- Februar 2018
- Januar 2018
- Dezember 2017
- November 2017
- Oktober 2017
- September 2017
- August 2017
- Juli 2017
- Juni 2017
- Mai 2017
- April 2017
- März 2017
- Februar 2017
- Januar 2017
- Dezember 2016
- November 2016
- Oktober 2016
- September 2016
- August 2016
- Juli 2016
- Juni 2016
- Mai 2016
- April 2016
- März 2016
- Februar 2016
- Januar 2016
- Dezember 2015
- November 2015
- Oktober 2015
- September 2015
- August 2015
- Juli 2015
- Juni 2015
- Mai 2015
- April 2015
- März 2015
- Februar 2015
- Januar 2015
- Dezember 2014
- November 2014
- Oktober 2014
- September 2014
- August 2014
- Juli 2014
- Juni 2014
- Mai 2014
- April 2014
- März 2014
- Februar 2014
- Januar 2014
- Dezember 2013
- November 2013
- Oktober 2013
- September 2013
- August 2013
- Juli 2013
- Juni 2013
- Mai 2013
- April 2013
- März 2013
- Februar 2013
- Januar 2013
- Dezember 2012
- November 2012
- Oktober 2012
- September 2012
- August 2012
- Juli 2012
- Juni 2012
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
-
Meta
Authoren Archiv von: Martin Weißflog
Sind wir schon da?
Ob nun auf ausgedehnten Touren oder auch auf kurzer Strecke, das Fahren mit dem Auto kann einem ziemlich aufs Gemüt schlagen. Gut beraten ist da der, der seine Wegbegleiter so richtig motivieren kann. Schon weit bevor das periodische „Wann sind … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Sind wir schon da?
Ob nun auf ausgedehnten Touren oder auch auf kurzer Strecke, das Fahren mit dem Auto kann einem ziemlich aufs Gemüt schlagen. Gut beraten ist da der, der seine Wegbegleiter so richtig motivieren kann. Schon weit bevor das periodische „Wann sind wir endlich da?“ vom Beifahrersitz, der Rückbank oder aus dem Kofferraum dringt, kann das Einbringen von selbstmoderierten Autospielen für Kurzweil sorgen. Dank der jähen Automasse, mit der man sich die Straßen teilen darf oder muss, ist das folgende Spiel absolut unterhaltsam und altersübergreifend spielbar. Voraussetzungen für den optimalen Spielfluss sind die eigene Sehkraft, das Erkennungsvermögen vorab festgelegter Autotypen und das Herausbrüllen selbiger Fahrzeugmarken durch jeden einzelnen Mitspieler. Meine Familie hat auf diese Regeln hin das Smartspiel ins Leben gerufen.Funktionsweise wie folgt: Jeder erkannte Smart ergibt genau einen Punkt. Wer den Smart zuerst gesehen hat und dies kundtut, darf sich diesen Punkt gutschreiben. Das alleine macht das Smartspiel natürlich noch nicht spannend. Es müssen Sonderkonditionen her. Meine Holde arbeitet bei einer bekannten Rostocker Wohnungsgesellschaft. Nennen wir sie der Einfachheit einfach „Leben in Rostock“ – kurz LiRo. Quert ein Dienstfahrzeug des gleichnamigen Unternehmens den Blick eines Mitspielers und hat er dies nicht nur erkannt, sondern auch vor den Anderen mitgeteilt, darf er sich direkt 10 Punkte einstreichen. Weitere 10 Punkte fallen auf die immer seltener anzutreffenden Trabanten an. Auch Kombinationen lassen den Punktestand nach oben klettern. Quasi der LiRo-Smart und der LiRo-Trabant werden mit je 20 Punkten extra belohnt. Und es gibt sie wirklich. 30 Punkte erhält man für die LiRo-Werbebotschaft auf öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich denke das Prinzip ist klar. Einfach mal ausprobieren. Der Spaß kommt dann AUTOmatisch. Und noch ein Tipp für „Alleinerumherfahrer“. Falls sich der Verkehr dickflüssig vor, hinter, rechts und links von Euch durch die Straßen quält, dann wird es Zeit für das Radiospiel. Das Handling ist fix geklärt. Schaut den Feind, im Rückspiegel auf den Mund und ratet los, welchen Sender er wohl gerade hören mag. Ein Abgleich mit den zur Verfügung stehenden Radiosendern ist dabei unverzichtbar. In der Hoffnung, dass der oder die Andere auch wirklich Radio hört und nicht andere Medien bedient, ist dieses Spiel durchaus eine Herausforderung. Pro erkannten Sender gibt es dafür einen selbstausgeführten Schulterklopfer. Allerdings sollte man sich nicht zu sehr in dieses Spiel hineinsteigern. Eventuell könnte die Aufmerksamkeit darunter leiden – bezogen auf den restlichen Straßenverkehr und dessen Teilnehmer. Auch ist davon abzuraten, den singenden Ratevorlagen durch Gestiken oder etwaigen Gebrüll Korrekturen zu den getätigten Sangeseinlagen zukommen zu lassen. Nicht immer ist der Typ hinter Dir in dem Mini Couper schrumpelige 1,50m groß.Viel Spaß beim Nachspielen. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentare deaktiviert für Sind wir schon da?
Das Blatt weiß es nicht
Traurig und zerschlissen hängt ein Blatt am Aste,wie sturmgepeitschte Stoffreste am Fahnenmaste.Die anderen wollten nicht bis zum Ende warten.Drum verrotten Sie da unten, unter ihm im Garten. Fragend, was nun aus ihm werde,riss ein Windhauch auch jenes Blatt zur Erde.Da … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Das Blatt weiß es nicht
Traurig und zerschlissen hängt ein Blatt am Aste,wie sturmgepeitschte Stoffreste am Fahnenmaste.Die anderen wollten nicht bis zum Ende warten.Drum verrotten Sie da unten, unter ihm im Garten.Fragend, was nun aus ihm werde,riss ein Windhauch auch jenes Blatt zur Erde.Da liegt es nun auf seinesgleichen.Blatt auf Blatt – totes Laub aus Blätterleichen.Die Frage, die am Ende steht und bleibt. Warum das Leben diesen Weg so schreibt?Die Antwort lautet: So ist die Natur.Ein ewiger Kreislauf – Routine pur!Was wäre wenn? Wäre es so leicht?Und diese knappe Antwort reicht,um den Sinn des Lebens zu beschreiben.Würde ich es so halten? Würde ich so verbleiben?Wir sind uns „Unser“ bewusst.Da ist es, was es ist!Der Preis für Liebe, Wärme und Glück im Lebenist das Bewusstsein – auf Nehmen, folgt geben.Drum bin ich froh, kein Blatt zu sein.Lebe mit meinen Liebsten – bin nicht allein.Lebe mit Erinnerungen – an das, was einst war.Bin mir meiner bewusst und sehe klar. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentare deaktiviert für Das Blatt weiß es nicht
Sleeptimer
00:16 Uhr – Aller guten Dinge sind drei. Das heißt, ich hab den Timer an der Glotze zum dritten Mal verlängert. Und ihr Inhalt erbricht sich auf mich. Ohne ein solides Grundgequassel kann ich nicht einschlafen. Konnte ich noch nie. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Sleeptimer
00:16 Uhr – Aller guten Dinge sind drei. Das heißt, ich hab den Timer an der Glotze zum dritten Mal verlängert. Und ihr Inhalt erbricht sich auf mich. Ohne ein solides Grundgequassel kann ich nicht einschlafen. Konnte ich noch nie. Einst waren es die monotonen Unterrichtsstunden, die mich am Wachbleiben hinderten. Heute ist es zumeist der mediale Eintopf, der mich in meinen Schlaf wiegt. Meine Holde tickt anders. Fernseher an – und weg ist sie. Unsereins braucht etwas länger. Wie bei so vielem. Der Flackerschirm kotzt weiter, und ich versuche mich in den Schlaf zu lümmeln. Das ist nicht ganz einfach. Ich beanspruche die Creme de la Creme der Eindruselsoße. DMAX ist oft zu interessant, wenn Monsterfische gejagt, Garagen zu Gold, Autos und Bikes restauriert und Alltagsgegenstände in die Luft gejagt werden. Auf Talkshows kann ich auch nicht. Dummes Geschwätz regt auf und hält wach. Kluge Worte aber auch. Mein Favorit in Sachen: „Wie drifte ich perfekt ins Schlummerland ab“ ist Super RTL. Da läuft zur späten Stunde die Dauerwerbeschiene von „Shop 24 Direkt“. Perfekt. Daumen hoch.Ob nun „Blue Velvet“ von Bobby Vinton aus dem Jahre 1963 oder „House Of The Rising Sun“ von The Animals, diese Songs, die es da auf die Ohren gibt, lassen einen herrlich auf der Autobahn in Richtung „Tiki Taka Trullaland“ beschleunigen. Was muss das damals für eine geile Zeit gewesen sein? Der total „normale“ Alltagswahnsinn von heute war offenbar nicht existent. Das rede ich mir jedenfalls ein. Keine Handys, kein Internet, kein Firlefanz, kein Pipapo. Was würde ich für nur einmal Woodstock geben? Hendrix, Joe Cocker, Richie Havens – handgemachte und mit Herz gelebte Musik. Echt und einfach und sehr charmant.Heute scheint mir das anders zu sein: Hits, Trends, Mode … alles kommt, geht, wird vergessen. Als hätte nichts mehr Bestand. Die technischen Errungenschaften, die alles vereinfachen sollen, ketten uns an. Damals, als Lausbub, bin ich in den Ferien früh los und spät heim. Keiner musste sich um mich sorgen. Heute gibt es Handys. Erreiche ich meine Lütte nicht, geht das Kopfkino an. Ich werde zur Geisel des Fortschritts. Bleibt nur die Flucht in eine verträumte, vergangene Zeit. Oder nicht? Was weiß ich? „Sweet Dreams“ und Gute Nacht. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentare deaktiviert für Sleeptimer
Ich bin ein Zeitreisender
Im Auto auf dem Weg hin oder auch von wo auch immer. Beim Gemüseschnippeln in der Küche. Im kleinem Laden unten an der Ecke. Oder am Schreibtisch, im Büro, mit den Kopfhörern aufm Kopf. Radio. Die letzte wirkliche Bastion in … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Ich bin ein Zeitreisender
Im Auto auf dem Weg hin oder auch von wo auch immer. Beim Gemüseschnippeln in der Küche. Im kleinem Laden unten an der Ecke. Oder am Schreibtisch, im Büro, mit den Kopfhörern aufm Kopf. Radio. Die letzte wirkliche Bastion in Sachen Musik und Information. Mal abgesehen vom alltäglichen Mainstream kann Dir die mannigfaltige Senderlandschaft da draußen wahrhaftige Zeitreisen ermöglichen. Spontane Zeitreisen. Ohne Gepäck, ad hoc und ohne Rücktrittsversicherung. Denk Dich da einfach mal rein. Du tust irgendwas. Und plötzlich kommt da dieser eine Song im Radio. Einer der Dich mitnimmt und alles andere vergessen lässt. Und – bämm – du bist weg – weit weg. „Sisters of Mercy“ mit „Temple of Love“ zum Beispiel. Ich war 16 oder 17 und durfte das in das erste Mal in die Disco. „Jolly Bubble“ hieß der Laden. Mir ist als wäre es gestern gewesen. Der Druck der Bässe, die irre Lichtshow, der künstliche Nebel und natürlich auch die Auswüchse meiner Pubertät – ich war high – auch ohne Rauschmittel. Den Laden gibt es schon Ewigkeiten nicht mehr.Oder „Four Non Blondes“ mit „What’s Up“. Da war ich auch um die 17 Jahre alt. Kurz vor dem Umzug weg von Rügen, weg von Saßnitz, weg von meiner Heimat. Ihr Name war Sandra. In die Parallelklasse ging sie. Oben an der Straße zur Schule trafen wir uns hin und wieder. Wie auch an jenem Tag an dem Sie nach meinem Walkman fragte. Ich reichte ihr die Kopfhörer. Sie lauschte und sang ganz unbefangen diesen Song. „What’s Up“! Sie hatte Rauch in der Stimme. Alles andere ist verblasst. Höre ich den Song heute, bin ich schlagartig wieder an der Ecke oben an der Straße kurz vor der Schule.Das Gro an Zeitreisen haben meine Kindheit und Jugend zum Ziel gehabt. Am FKK in Glowe hörte man die Ferienwelle. Aus dem kleinem schwarzen Weltempfänger trällerte unteranderem das Italo Pop Duo „Al Bano & Romina Power“ ihren Frohmut in die Welt hinaus. Das „Electric Light Orchestra“ war mein Weggefährte auf stürmischen Strandspaziergängen im Winterlichen Dänemark. „Westbam“ und „Motte“ – stehen für mich für ein buntes Berlin. Ganze 4 Mal hab ich auf der Loveparade mitgeraved. „No Doubt“ und „Tony Braxton“ hingegen erwärmen mir mein Herz. Waren sie doch aktuell, als ich meine große Liebe kennen lernte. Das alles sind Initialzündungen und der Treibstoff für meine Zeitreisen. Und jetzt noch ein Tipp vom Reiseveranstalter. Man kann sich auch bewusst beziehungsweise geplant auf Reise begeben. Kramt einfach mal in Euren alten Musiksammlungen. Schallplatte und Kassette tun es auch. Und ab geht der Trip. Viel Spaß dabei und guten Flug. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentare deaktiviert für Ich bin ein Zeitreisender
Runde Geburtstage
Ob nun den 50sten, … 60sten, … 70sten, … 80sten oder vielleicht auch noch höher angesetzt – runde Geburtstage sind und bleiben einfach etwas sehr Schönes. Ein dicker Freund von, ich nenne es mal „normalen“ Geburtstagen, bin ich nicht. Erst … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Runde Geburtstage
Ob nun den 50sten, … 60sten, … 70sten, … 80sten oder vielleicht auch noch höher angesetzt – runde Geburtstage sind und bleiben einfach etwas sehr Schönes. Ein dicker Freund von, ich nenne es mal „normalen“ Geburtstagen, bin ich nicht. Erst recht nicht, wenn es um den eigenen Geburtstag geht. Meine Abneigung dem eigenem Ehrentag gegenüber lass ich heute mal außen vor. Nein. Heute will ich einfach nur freundlich resümieren. So ein runder Geburtstag ist eine runde Sache.Selbstverständlich steht das Geburtstagkind an diesem, seinem Tag im Fokus aller Gratulanten und zuweilen genießt es diesen sehr. Das sei dem Anlass so geschuldet. So soll es auch sein. Was ICH aber an diesen Treffen so mag, ist die Tatsache, dass man den Rest der Sippe auf einem Haufen zusammengekehrt antreffen kann. Und seien wir mal ganz ehrlich, wenn nicht gerade jemand heiratet, konvertiert, konfirmiert, etc., dann sind es eher die traurigen Anlässe, die so viel Resonance beim Rest der Familie erzeugen bzw. deren Anwesenheit begründen. Alle paar Jahre so ein Fest initialisiert, wo man sich herzt und drückt, wo man alles auf einen aktuellen Informationsstand bringen kann und wo kräftig abgefeiert wird, bis man irgendwann erschöpft die Heimreise antritt. Das alles macht für mich einen runden Geburtstag aus. Das totale Miteinander. Man staunt zuweilen über den Nachwuchs, der entweder gewachsen, wenn nicht sogar erwachsen geworden zu sein scheint. Natürlich ist nicht viel Zeit da. Man muss sich sputen. Daher werden die letzten Jahre und Monate grob abgeglichen. Die Erlebnisse, die Ergebnisse und auch die Verluste werden gezählt, erzählt oder verzählt. Man scherzt, man lacht und auch ein paar Tränen dürfen fallen. Hauptsache ist jedoch, man hat die Menschen um sich, die man liebt, schätzt und auch verehrt.Diese Erkenntnis ist noch nicht lange mein. Sie ist es aber geworden. Heute sehe ich viele Dinge mit anderen Augen. Quasi aus einem anderen Blickwinkel. Bin wohl auch gewachsen. Hast Du schon einmal versucht, Dich in Deine Familie und deren Lebensmitte reinzuversetzen? Jeden Einzelnen zu verstehen? Wie er oder sie tickt? Warum sie das tun, was sie tun? Wieso Du sie liebst, schätzt und auch verehrst? Tu es einfach! Hinterfrag sie für Dich. Dann verstehst Du auch wie wichtig Familie ist. Familie ist eben alles. Ohne geht es nicht. Ohne ist man nichts. Darum freue ich mich schon jetzt auf den nächsten runden Geburtstag im Kreise meiner Familie. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentare deaktiviert für Runde Geburtstage
Asoziales Netzwerk
Eine Busfahrt die ist lustig. Eine Busfahrt die ist schön… schöne Scheiße!Um 2 Uhr Nachts wurde ich von monotonem Getrommel des Regens wach. Das muss auch der Moment gewesen sein, an dem mir klar wurde, dass es heute nicht mit … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Asoziales Netzwerk
Eine Busfahrt die ist lustig. Eine Busfahrt die ist schön… schöne Scheiße!Um 2 Uhr Nachts wurde ich von monotonem Getrommel des Regens wach. Das muss auch der Moment gewesen sein, an dem mir klar wurde, dass es heute nicht mit dem Motorrad zur Arbeit geht. Und da die Holde das Auto verplant hatte, blieb mir nur die Fahrt durch die Öffentlichkeit mit dem Nahverkehr übrig. Ich gebe zu, dass kann ungemein interessant sein am Puls der Gesellschaft die zahlreichen Abgründe, die frühpubertären Hormonausstöße und die fortwährende Resignation serviert zu bekommen. Quasi „unscripted Reality“. Man braucht jedoch einen starken Magen bzw. sollte man etwaige Sinnesorgane kontrollieren, besser noch auf Wunsch abschalten können. Letzteres hätte ich heute gerne gekonnt. Skurril, wenn schräg gegenüber ein Herr im Nadelstreifenanzug und mit Aktenkoffer auf dem Schoß bereits die zweite Dose Starkbier ansetzt und in einem Zug (in einem Bus) leert. Und das direkt unter dem „Essen und Trinken verboten“ Schild. Schönes Motiv. Das zu knipsen habe ich mich aber nicht getraut. Der Herr war mir dann doch zu sehr geladen – emotional und Biertechnisch. Da waren dann noch die fünf Halbstarken, die über irgendeine Yvonne fachsimpelten. Alice Schwarzer hätte hier Stoff für einen ganzen Band sammeln können. Wenn man davon ausgeht, dass sich Vokabular und Auftreten zu großen Teilen in dem Elterlichen Einfluss begründen lassen, dann waren diese Fünf allesamt Waisen. Eine Mischung aus Mitleid und Wut beschlich mich. „Haltet Eure verdammten Schnauzen Ihr Frauen verachtende Brut“ dachte ich. Denn so gehört sich das. Denken kann man viel. Es der Welt auf nüchternen Magen zu kredenzen, dass sollte man besser lassen – wenn man denn weiß, was Anstand ist. Geplättet und irgendwie auch satt vom „asozialen“ Netzwerk „Busline 27„ habe ich mich dann ausgeklinkt und meine Kopfhörer eingeklinkt. Den Rest der Fahrt gab es dann nur noch BoNKERS für mich. Und das mit Recht. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentare deaktiviert für Asoziales Netzwerk
Was für ein Tag?!
Was für ein Tag?! Früh hoch und ab ins Büro. Kurz darauf der erste Termin. Klasse gelaufen – zumindest sagt einem das der eigene Bauch. Und der irrt selten – das hoffe ich doch. So. Zack und raus aus dem … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Was für ein Tag?!
Was für ein Tag?! Früh hoch und ab ins Büro. Kurz darauf der erste Termin. Klasse gelaufen – zumindest sagt einem das der eigene Bauch. Und der irrt selten – das hoffe ich doch. So. Zack und raus aus dem Büro und hin zum Zahnarzt. Der erste Tag/Part einer Zwei-Stufen-Zahnbehandlung steht an. „Mit oder ohne?“ fragt der Doc. Ich entscheide mich für die Stiche in das Zahnfleisch. Kurzer Smalltalk und ich bin nicht mehr fähig gesittet zu kommunizieren. Ein bisschen hier draufrumgekaut und da reingebissen, hier etwas gebohrt, geflext, gehobelt, gezehrt, gezogen, gerüttelt. Beim Ausspülen das Leibchen bekleckert. Dafür braucht man also Mund, Lippen und Zunge. Die Schwester ist amüsiert und ich bin peinlich berührt. Weiter! Provisorium drauf. Der Rest folgt in genau einer Woche. Klatsch, platscht und fertig. Der Doc brüllt noch etwas von „kann noch ein paar Stunden so anhalten“ hinter mir her. Puh. Und ich, schnellen Schrittes zurück zum Büro. Verständliches Reden funktioniert noch immer nicht. Die Kollegen freut es. Auch hier ist man amüsiert. Oh Scheiße. Das Telefon klingelt. Zum Glück ist es nur die Frau. „Jwa Schwatz, miwr gehtws ghut“. Und dann teilt sie mir auf kurzem Wege mit, dass unsere Tochter in der Schule schmerzhaften Kontakt mit einem, aber nicht mit ihrem Stuhl gemacht hätte. Nichts Besonderes soweit. Allerdings stellten sich Minuten später Nasenbluten ein. Und da der Schlag am Hinterkopf nix mit der Nase gemein hätte, sollten wir unser Kind doch lieber dem Arzte vorstellen. Gesagt – getan. „Jwa, ichw kumm hwien“. Da ich das Kfz für den heutigen Tag in Nutzung hatte, bin ich direkt vom Schreibtisch weg und hin zur Schule. Und somit auch noch vor meiner Frau dort angekommen. Mein Kind lag auf einer Liege bei der Sekretärin blass und leidend. Icke, meiner momentanen Sprachkünste nicht mehr ganz sooo bewusst sprach: Schneggwe, waws machwst duh wür Swachen. Keine Ahnung, was die gute Frau Sekretärin in diesem Augenblick über mich gedacht haben muss. Mir war’s egal. Ich die Lütte geschnappt und ab zum Auto. Meine Frau trudelte och direkt ein. Weiter und ab zum Arzt. Rein, rauf, tätschle hier, drücki drücki da. Tut das hier weh? Ja. Hier auch? Ja. Und hier? Ja. Ist Dir übel oder so? Nö. Okay. Dann ab ins Bett und Sportbefreiung. Und ab nach Haus. Weiber dort abgekippt und mit dem Moped ab ins Büro. Geht schneller und fetzt auch mehr. So. Und nun sitze ich hier im Büro und frage mich, was kommt als nächstes? Ah ja. Das taube Gefühl in Zunge, Lippe und Unterkiefer lässt nach und verläuft sich in einem zarten Wummern, leichten Pochen, lauter werdenden Klopfen … Tadaaa – Willkommen ihr Kopfschmerzen. Aspirin eingeschmissen und weiter im Text. Was für ein Tag und ein Ende ist noch nicht in Sicht! Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentare deaktiviert für Was für ein Tag?!
Der perfekte Tag
Einen tiefen Zug frischer Morgenluft eingesogen und das Sonnenvisier des Helms runtergeklappt starte ich den Motor. Es gibt nichts Schöneres, als das Erwachen einer Maschine unter dem Hintern zu spüren. Gang rein und los. Rauf auf die Straße und fix … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Hitzewallungen
Hey heute ist wieder einer der verdammten Tagedie ich kaum ertrage und mich ständig selber fragewarum mich all diese DINGE plagen … … häääh?! Ach wär ich doch in Düssel … nein – im Urlaub geblieben. … häääh?! Der erste … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Strafe muss sein!
Ich stehe am offenem Bürofenster mit einer Kaffeetasse in der Hand und überlege, wie ich zwischen den Jobs, die auf meinem Schreibtisch liegen am eleoquentesten hin- und herzappen kann. Mein Blick fällt auf einen Bengel unten auf der Straße. Mit … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Fernweh
7:30 Uhr am Fährbahnhof Saßnitz. In der Luft liegt der Geruch von nassem Asphalt. Den gibt es so nur im Sommer. Wo wenige Augenblicke zuvor noch Regen die Pfützen füllte, hat die Sonne kurzum alles wieder aufgesaugt. Einen mittelschweren, weiß-grauen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
Der letzte Held der Kindheit
Erst im Alter kommt die wahre Reife, um auf Vergangenes zurück zu blicken. Alt ist man deswegen noch lange nicht. Doch es reicht manchmal, um hin und wieder über längst passierte Ereignisse aus jungen Jahren zu senilen. So richtig knallen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren
PAX es an!
Heute Nachmittag gab es mal wieder richtig doofes Wetter in HRO. Dann die doofe Idee doch mal ein bisschen doof bei IKEA rumzubummeln. Fazit: Haben nun einen 150 cm breiten und 236 cm hohen PAX- Schrank in tausend Teilen daheim … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Rostock
Kommentieren