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Schlagwort-Archiv: Litaratur & Kultur
h.h.
himmlische hände halten
hetzen hass hinfort
humorvoll heiter hirntelligent
huldigen heißer Liebe
altes denken
kaum im erwachsensein angelangt
wünsche ich mich zurück
will das leben spielerisch er
fahren (hundertfuffzig ps, knapp zwohundertzwanzig spitze)
will mein und das andere geschlecht neu und gierig er
kunden (was darf ich ihnen anbieten)
will dich frisch und frei um
werben (kaufen sie jetzt)
kaum im erwachsensein angelangt
suche ich die jugend zu
verwalten
Â
science fiction mit happy end
Foto: Jarp2
es war einmal der mensch
trat vor auf den
brettern die die welt
bedeuten stampfte
mit dem stiefel auf
ich mache mir die welt
untertan bewies es da er sich die ameise
von der sohle kratzte
doch war er allein längst
von gott verlassen gegen
den rest der welt
schaffte fleißte kämpfte
von gnaden gnadenlos
schrie schimpfte lautete
es in die welt
erfolgreich nur
gegen sich selbst nicht
bis er hilfe bekam als alien ihn
von der sohle kratzte
Â
die zwei
blitzschnell schleichend vereint
die zwei in dem einen
die gemeinsam gehen
getrennte wege
rückwärtsgewand nach vorne
schauend mit geschlossenen
augen hören sie die stille ihrer
lauten stimmen
unentwegt schreiend haben sie
nichts mehr zu sagen engstens
verwandt kennen und verstehen
sich nicht
fühlen das Wir in dem Ich
fehlender gemeinsamkeiten
wo doch nur ein Ich und ein Ich
von außen betitelt als Du
Â
Immer neue Fahrten
Â
Foto: Dave McAleavy
Weit ist das Meer
unergründlich, unerschöpflich
trägt mich fort
uferlos abenteuersuchend
jage ich wellengleitend
mein Glück
lande an immer neuen Stränden
der Versprechen
blendend weißer Sand
den mein Fuß
beschmutzt.
Von immer neuen Fahrten kehre
ich nach Haus zurück
erwartet von deiner Geborgenheit
deiner Liebe
meinem Wunsch
ich könnte sie
erwidern.
Â
Das Leben
Foto: Sofia
Du.
Hinter dem zart verzierten Glas,
halb gefüllt, halb geleert
der rosige Wein, sinnend
dein verschleierter Blick
in dem verwirrten Zimmer.
Mich.
Fragend traurig sprichst du
von der Zeit, vergangen,
gegenwärtig, zukünftig, gestern,
heute, morgen, trauernd,
wartend, hoffend.
„Das Leben.
Wie der Wein. Nimmst jetzt
den großen Schluck. Wenig bleibt
am Ende!“ Stille.
Blick.
Hinaus, hinter Glas pulsierend
nächtliches Treiben immer
wieder und wieder trunken
jauchzend, zeitlos
fange deine Augen.
Ich.
Dein Glas betrachtend,
greife die Flasche,
schenke dir nach.
Â
Eis
Du liebst es kalt,
der Winter ist dein Haus.
Du ersehnst das Meer,
im Rausch der Wellen.
Du suchst den Strand,
Lockruf seiner Hühnergötter.
So will ich sein,
kaltes Küsteneis,
dich tragen auf dem Weg
zwischen Strand und Meer.
Und je weiter du
auf mir wandelst,
umso fester böte ich Stand,
wenn nicht deine Wärme
mich dahinschmelzen ließe.
freitag
menschenschlangen schlangenmenschen
warenmassen massenwaren
thekenfleisch aus fleischers theke
anstand anstehen anstandslos
lauter sprecher im lautsprecher
probieren sie die käseprobe
pro werbeprodukt produktwerbung
drängeln stoßdrang pressestoß
käufer rauschen kaufrausch lauschend
sonden hausposts sonderposten
rudelschiebung schiebt den rubel
euro fighter bargeldlos
parkplatz platzpark wagenplatz
vor zurück vor zurück vor
autostau staut hitzestau
hupen schimpfen nervenbloß
warenmassen massenwaren
thekenfleisch aus fleischers theke
anstand anstehen anstandslos
lauter sprecher im lautsprecher
probieren sie die käseprobe
pro werbeprodukt produktwerbung
drängeln stoßdrang pressestoß
käufer rauschen kaufrausch lauschend
sonden hausposts sonderposten
rudelschiebung schiebt den rubel
euro fighter bargeldlos
parkplatz platzpark wagenplatz
vor zurück vor zurück vor
autostau staut hitzestau
hupen schimpfen nervenbloß
wieder und wider und wieder
tick tack tick tack
tick tack tick tack
immerwiederimmerwieder
immerwiederimmerwieder
du ich du ich
du ich du ich
immerwiederimmerwieder
immerwiederimmerwieder
job heim job heim
job heim job heim
immerwiederimmerwieder
immerwiederimmerwieder
abendfeierabendfeier
abendfeierabdenfeier
immerwiederimmerwieder
immerwiederimmerwieder
wochenendewochenende
wochenendewochenende
immerwiederimmerwieder
immerwiederimmerwider
stopp
anspruch ausspruch
zuspruch einspruch
aufbruch abbruch
ausbruch einbruch
immerwiederimmerwieder
immerwiederimmerwieder
tick tack tick tack
tick tack tick tick
sinneswandel
Foto: Maja Schon
geträumtes weiß
übergeht in wiegend grün
sanft spielend helles blau
schaumgekrönt
stiller rausch der wellen
leise tönt den sand
rufend singt der himmel
schwingenverziert
muschelduftend wasser
blütig weht’s vom land
dünenluftig frische
schleierbeglänzt
farbenspiel lockt mich
meeresklang ruft mich
wohlgeruch zieht mich
doch ich
ziehe behutsam den Fuß
zurück
rose
blühendes leben dein
rosig gesicht
rot umrandet fängt
sonnenlicht
stolz erhoben auf
schlanker gestalt
strebst nach oben aus
sicherem halt
will dich binden fest
in meiner hand
doch dorniges wesen wehrt
ab jedes band
wollt ich gewaltsam dich
an mich pressen
gefängnis würde dich
welkend zerfressen
Foto: Michael Hieber
Unbewegt
Unbewegt
siehst du das Land,
haltend
nicht mehr deinen Drang.
Vergessen
ist das frühe Band,
liebend
Lied die Mutter sang.
Nun strebst
du in die goldne Ferne
und suchst
ein Glück von welchem sehnend
du träumst
dich in das Licht der Sterne
und hoffst
dich schon im Himmel wähnend.
Heimatlos
bist du verlassen,
dürstend
nach den alten Banden.
Missend
schon die alten Gassen,
unbewegt
in neuen Landen.
Entscheidung
Gewiss,
ich könnte dein Kamerad sein
für Tratsch und Feierei.
Sicher,
ich könnte dein Freund sein,
mit offnem Ohr und gutem Rat.
Und immer
könnt ich dein Bruder sein,
wär da, wenn du mich brauchst.
Natürlich
möcht ich dein Liebhaber sein,
entführ dich, lass mich verführen.
Liebstens
würd ich dein Mann sein,
ging immer auf dich ein.
Was immer,
es liegt bei dir.
Nur eins,
dein Feind werd ich nicht.
Code
Harre zeitverschlingend
Ereignissehnend
In
Kommunikationsverzerrter
Eile
Hoffnungsvolle
Ungeduldswilde
Lust wochenvollendet den
Tag
Schicksalbehafteter
Code
Hausiert im kalender
das versprechen
Foto: Bernd Meiseberg
ich
habe den hahn aufgedreht
sehe mit einem grinsen
den ersten tropfen
dem folgt ein strahl
spült mir die grinsenden lippen
aus dem nassen gesicht
der strom reißt mich fort
höre meine lippen aus der ferne
schreien
hilfe
wehre mich
rudere zurück
um atem ringend
finde meine lippen
verstummt
verräterisch
es war nur ein versprecher
hoffnung
die füße bis zum hals im wasser
tropft der kragen nass
die augen gerade aus noch besser
ein stückchen aufwärts klar
die sicht nach vorn und oben
klammert sich mit macht
und streben an die glitzerspitze
des eisbergs der geschmolzen ist
stadt flucht
Foto: © Björn Rauscher / Pixelio
www.pixelio.de
stadtgrenze
verschwunden
suche sie
nicht
suche das ende
natur dahinter
wo ist sie geblieben
statt grenze
zivilisationsfortschritt
allerhöchstens
ein weites feld
setzt der stadt
grenzen
menschenstrand
Foto: vladm
sommer sonnt den strand
meerumspült
salzt wasser körnersand
röstkörper aufgebrannt
naturentfremdet
leiberdecke gräberhand
süß
nichts schmeckt mir so
süß
wie das
salz
wenn sanft meine zunge
es schleckt
quellend aus den rosigen
poren
deiner verzückten
haut
Veröffentlicht unter Landkreis Rostock
Verschlagwortet mit Gedichte, Litaratur & Kultur
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