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Schlagwort-Archiv: Litaratur & Kultur
kontrollierte liebe
es scheint dass sie mit eifer
sucht gründe für den ehr
geiz am partner über
wacht morgens schon mit scheu
klappen muss das auschluss
denken treu und stets er
geben und nehmen still ver
bleibt das wort stets zweifel
haft
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pulsstadt
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Foto: dubassy
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dumpfschlag grooved den bassenden bus
bumdrums trommeln den massenverdruss
dröhnende tomtoms und martinshornschall
tönende fansongs und partygeknall
beatkick tickt im rhythmus die zeit
speedtick kickt asphaltstreifen breit
lärmende technopest ich mittendrin
hämmernder ohrfelltest hör nicht mehr hin
Zu Besuch
Von dir stamme ich her,
lang schon bin ich
ausgezogen.
Â
Habe gelernt, erobert,
geherrscht und
zerstört.
Â
Nun steh ich wieder
vor deiner Tür,
lässt mich ein, öffnest
deine blauweiten Säle,
die noch immer
dein.
Â
Hier komme ich her,
entfremdet bin ich
dir noch immer nah.
Â
Viele haben dich nie verlassen,
wenige davon sind mir
bekannt.
Â
Oft schon kehrte ich wieder,
habe gelernt, erobert,
geherrscht und
zerstört.
Â
Doch noch,
es ist ein Glück,
bin ich nur dein
Besucher, du weitblaues
Meer.
Â
Liebesleben
Liebe das Leben,
das liebe Leben,
das Leben liebe,
Leben, das liebe,
liebe, die leben,
lebe die Liebe,
Leben lieben die,
die Liebe leben,
Liebe leben die,
die Leben lieben,
des Lebens Liebe.
Liebe des Lebens,
lebe Liebendes,
liebe Lebendes,
der Liebe Leben,
Leben der Liebe,
lebe, Liebender,
liebe, Lebender!
Â
oder
worte versprechen ungesagt
sinnlich die lippen oder
nicht ein lächeln verrät den augen
blick den erwünschten oder
nicht wissen nicht ahnen
lässt dein schauen oder
doch soll ich folgen der geste
verwirrenden wollens oder
doch eindeutelnd die situation
fraglos antwortsuchtspiel ja
ich will du willst oder
nicht gehen nicht bleiben
fürchtend die frage oder
doch die antwort ist flucht
vor dir vor mir oder
musik im blut
es ist der rhythmus
dröhnt treibt
von beat zu beat
von tag zu tag
grooved mich in wellen
schwemmt mich
aus dem hafen
trägt mich zu dir
oder dir
oder mir
tanzt mich
aus tälern
hinauf auf
gipfel des glücks
der übersicht
verschleiert im nebel
des 4vierteltakts
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Kinderträume
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Wie war die Welt doch so schön, in die wir zum Spielen geboren,
uns schien sie nicht kompliziert, war sie uns doch kinderleicht,
war uns ja oft noch zu klein, erfanden noch weitere Reiche
spielten uns durch Zeit und Raum, träumten uns Helden und Land.
Â
Heute muss meist die eine reichen, die wir kaum verstehen
können, obwohl wir nun reif sind, doch ebenso alt,
bleibt nicht Zeit mehr für Träume, in Folge der täglichen Arbeit
schaffen wir uns nicht den Raum für eine schönere Welt.
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Der Mensch
Ja, der Mensch ist ein Tier, das denkt, es steht an der Spitze.
Doch es prägt ihn die Gier, schaufelt sein eigenes Grab.
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mutterliebe
liebt den unbekannten
bekannt
lobt den verlierer
siegend
lächelt den trauernden
fröhlich
leckt den wunden
gesund
lenkt den verlaufenen
zielstrebig
lehrt den gehörlosen
gehorsam
lärmt den schreihals
schweigend
lähmt den strebenden
bleibend
leidet den verlust
schwer
Gemälde
Bild:Â AlexanderZam
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Male mir ein Bild der Stille,
Ruhe zeichne dort hinein,
denken, schreiben ist mein Wille,
frei von Störung will ich sein.
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Die wunderschöne grüne Wiese
bunt betupft im Sonnenlicht,
wo ich gern auf dem Rücken liege,
lausche dann dem Vogelschrein.
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Der zauberhafte Märchenwald
flimmernd durch der Sonne Strahl,
wo ich gern unter Bäumen wander,
folge dann dem Füchselein.
Â
Das Haupt von diesem hohen Berge,
über Wolken Sonne glänzt,
wo ich gern schaue in die Ferne,
fang den Blick so nicht mehr ein.
Â
Der Schreibtisch vor geschlossnem Fenster,
durch das Glas die Sonne scheint,
wo ich die leeren Blätter sehe
aus dem Kühlschrank lacht der Wein.
Â
Mal mir die Gefängniszelle,
Sonne lässt mich hier allein,
ungetrübt die dunkle Stille,
ohne Störung ist der Wille.
Â
Sonett vom neuen Anfang
Wer mag schon gern den Schmerz so still ertragen,
den fremde Tat und Rede hat beschworen,
und scheint man für das Leiden auch geboren,
es kommt der Tag, da wird man nicht verzagen.
Â
Wer soll sich auch nur immer selber plagen,
wenn wieder mal ein Muster solcher Toren,
mit Spott und List und gänzlich unverfroren,
dich quält, sich Anerkennung zu erjagen.
Â
So habe ich die Messer jetzt gezogen,
verlass die alten Schranken ohne Schrecken,
ich hab mich lang genug nur selbst betrogen.
Â
Von nun an wehr ich mich mit Wort und Stecken,
mit Maß, gerecht, kein Spaß, das wär erlogen,
mit Freude werd nach oben ich mich recken.
Â
Â
was soll ich
was soll ich schreiben?
was soll ich erzählen?
was soll ich dichten?
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aus meinem leben!
aufregend wie ein beamtenzimmer
plattgewalzt wie ein beamtenarsch
dass sie sich ergötzen an tiefergelegten tiefpunkten
und hochgejubelten erfolgen
dass sie leiden wie ich nie gelitten hab
lieben … oft und viel und intensiv
teilen wo ich eingesteckt
einstecken was ich ausgeteilt
einteilen muss ich die sorgen die nöte die hoffnungsschimmer
die höhepunkte das ausatmen die kämpfe
Â
aber ich war nie im krieg
das glaubt man mir nicht
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was soll ich schreiben?
was soll ich erzählen?
was soll ich dichten?
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aus dem leben anderer!
schicksale getrieben vom meer des mitleids
aufschwemmend mit den tränen der güte
mitmenschen mit menschen von mir biografiert
fotografiert für die deren mitleidsgeilheit zu groß ist
für verwandschaft freunde nachbarn
größer als die welt
das ist die welt die man liest ohne zwischenzeilen
der mensch als subjekt … oder objekt
ausgelesen aus der ferne
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die welt des boulevards
ausgelesen
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was soll ich schreiben?
was soll ich erzählen?
was soll ich dichten?
Â
aus der fiktion!
welten erschaffen nah und fern der unseren
frei zu verlieben und zu morden zu gebären und zu hassen
ein ich ohne mich
ein er den ich erst kennenlerne
eine sie die ich gern kennte
von menschen die figuren sind
wie in der realität nur konsequenter
die alle meine namen tragen wenn sie anders heißen
und mehr sind als ich und mehr als sie selbst
über sich hinaus- vor- und zurückweisend
zwischen meinen dämonen meinen drachen und elfen
in der stadt im gestern im heute im dorf
ich und der leser auf meiner reise einer reise seiner reise
wenn er denn mitkommt
Â
er kommt nicht
das aas
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was soll ich schreiben?
was soll ich erzählen?
was soll ich dichten?
Â
über das schreiben!
fertig
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weihnachtswunder
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weißt wintergrün
wacht waldentfernt
winterwelt weisend
weihnachtswunder
Ich wünsche all meinen Bloglesern frohe Weihnachten und eine besinnliche Zeit.
fernseen
Foto: Karl-Heinz Liebisch, Pixelio, www.pixelio.de
ruhepolende idyllischkeit
inmittig hektelnder städtischkeit
seenplatte
touristengebadet doch
unvergessbar
Â
liebe eifer sucht
Silbrig tasten sich die Fäden
der Zigarette in unsichere
Höhen.
„Liebst du mich?“
„Nur das Beste will ich geben
dir, Sicherheit auf all deinen
Wegen, Gemeinsamkeit, wo du sie
brauchst, Wärme, wenn dir danach
verlangt, Eigenständigkeit,
in deiner Entscheidung, Freiheit
ohne Treueschwüre.
Wenn es das bedeutet,
lieb ich dich!“
Schmerzlich rot erglimmt
die Glut, wütend strömt der Rauch
heraus.
„Wo ist, der Eifer sucht, streitet
mich zu gewinnen, halten will
mit aller Macht?
Besitz verteidigt
Kämpfer nur!“
Rote Glut ist längst verloschen,
Siberfäden – keine Spur,
wollte dich doch nicht besitzen,
wollte dich doch lieben nur.
Â
Liebescocktail
Foto: stephanie Connell
Füll die süßesten Flüssigkeiten
gewürzt mit Zucker und Honig
gemeinsam in ein Glas,
du versüßt den Tag mir mehr.
Nimm die stärksten Trünke
strotzend vor Prozenten
unverdünnt zusammen,
du berauschst mich mehr.
Mix aus meinen Lieblingstränken
ein königlich Gebräu,
schmackhaft wie kein zweites,
deine Liebe schmeckt mir mehr.
Schenke mir noch nach,
jedes Mal aufs Neue,
nähre meine Sucht,
nur von dir komm ich nicht los.
Â
Kein Gedicht
Dies Gedicht ist kein Gedicht, deutlich von der Form her nicht. Wenn in Versen man’s geschrieben, würden es die meisten lieben. So jedoch ist’s gar nicht fein, so darf ein Gedicht nicht sein. Wohl gedichtet ist es schon, doch die Form ist reiner Hohn.
Â
eingeschaltet
Foto: Olegusk
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fern steht auf dem programm
mal mehr mal weniger
mal aus nachbars küchenklogarten
mal von nachbars planeten
fern nah gebildert
schau in den topf
der kriegsschauplätze und
starköche
-frisöre
-lets
armut – reichtum
sauber getrennt
stell die fragen
der welt und
familie
haustiere
umwelt
antworten
viele und keine
bestaune die wunder
des lebens und
sterbens
titten und
ärsche
die die welt
zusammenhalten
reale fiktivität
alltagswatching träumetravel
verdümmlichte gesichter
gelächter und tränen
kann nicht abschalten
Â
Besessen
Pulsierendes Hochgefühl ausgelöst durch dich
in deiner sanften Bewegung wiegend im Takt
der Musik ahnst du nur vage die Glut die entfacht
wird in mir und meinen Lenden die streben
der ersehnten Berührung entgegen, erwachend
und glücklich empfangend die lächelnden Formen
geschwungener Backen die unschuldig ruhend
in artigem Kleide … Weiterlesen
herzensschnee
schneidend
beißt heißer
schnee
in meinem
verlassnen
herzen
deine
wohlige wärme
fehlt
beißend
brennt kaltes
feuer
braucht neue
nahrung
warte
auf dich
stecke mein
herz
neu in
brand Weiterlesen