-
Archiv
- September 2026
- August 2026
- Juli 2026
- Juni 2026
- Mai 2026
- April 2026
- März 2026
- Februar 2026
- Januar 2026
- Dezember 2025
- November 2025
- Oktober 2025
- September 2025
- August 2025
- Juli 2025
- Juni 2025
- April 2025
- März 2025
- Februar 2025
- Januar 2025
- Dezember 2024
- November 2024
- Oktober 2024
- September 2024
- August 2024
- Juli 2024
- Juni 2024
- Mai 2024
- April 2024
- März 2024
- Februar 2024
- Januar 2024
- Dezember 2023
- November 2023
- Oktober 2023
- September 2023
- August 2023
- Juli 2023
- Juni 2023
- Mai 2023
- April 2023
- März 2023
- Februar 2023
- Januar 2023
- Dezember 2022
- November 2022
- Oktober 2022
- September 2022
- August 2022
- Juli 2022
- Juni 2022
- Mai 2022
- April 2022
- März 2022
- Februar 2022
- Januar 2022
- Dezember 2021
- November 2021
- Oktober 2021
- September 2021
- August 2021
- Juli 2021
- Juni 2021
- Mai 2021
- April 2021
- März 2021
- Februar 2021
- Januar 2021
- Dezember 2020
- November 2020
- Oktober 2020
- September 2020
- August 2020
- Juli 2020
- Juni 2020
- Mai 2020
- April 2020
- März 2020
- Februar 2020
- Januar 2020
- Dezember 2019
- November 2019
- Oktober 2019
- September 2019
- August 2019
- Juli 2019
- Juni 2019
- Mai 2019
- April 2019
- März 2019
- Februar 2019
- Januar 2019
- Dezember 2018
- November 2018
- Oktober 2018
- September 2018
- August 2018
- Juli 2018
- Juni 2018
- Mai 2018
- April 2018
- März 2018
- Februar 2018
- Januar 2018
- Dezember 2017
- November 2017
- Oktober 2017
- September 2017
- August 2017
- Juli 2017
- Juni 2017
- Mai 2017
- April 2017
- März 2017
- Februar 2017
- Januar 2017
- Dezember 2016
- November 2016
- Oktober 2016
- September 2016
- August 2016
- Juli 2016
- Juni 2016
- Mai 2016
- April 2016
- März 2016
- Februar 2016
- Januar 2016
- Dezember 2015
- November 2015
- Oktober 2015
- September 2015
- August 2015
- Juli 2015
- Juni 2015
- Mai 2015
- April 2015
- März 2015
- Februar 2015
- Januar 2015
- Dezember 2014
- November 2014
- Oktober 2014
- September 2014
- August 2014
- Juli 2014
- Juni 2014
- Mai 2014
- April 2014
- März 2014
- Februar 2014
- Januar 2014
- Dezember 2013
- November 2013
- Oktober 2013
- September 2013
- August 2013
- Juli 2013
- Juni 2013
- Mai 2013
- April 2013
- März 2013
- Februar 2013
- Januar 2013
- Dezember 2012
- November 2012
- Oktober 2012
- September 2012
- August 2012
- Juli 2012
- Juni 2012
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
-
Meta
Schlagwort-Archiv: Litaratur & Kultur
kontrollierte liebe
es scheint dass sie mit eifer
sucht gründe für den ehr
geiz am partner über
wacht morgens schon mit scheu
klappen muss das auschluss
denken treu und stets er
geben und nehmen still ver
bleibt das wort stets zweifel
haft
Â
pulsstadt
![]()
Foto: dubassy
Â
dumpfschlag grooved den bassenden bus
bumdrums trommeln den massenverdruss
dröhnende tomtoms und martinshornschall
tönende fansongs und partygeknall
beatkick tickt im rhythmus die zeit
speedtick kickt asphaltstreifen breit
lärmende technopest ich mittendrin
hämmernder ohrfelltest hör nicht mehr hin
Zu Besuch
Von dir stamme ich her,
lang schon bin ich
ausgezogen.
Â
Habe gelernt, erobert,
geherrscht und
zerstört.
Â
Nun steh ich wieder
vor deiner Tür,
lässt mich ein, öffnest
deine blauweiten Säle,
die noch immer
dein.
Â
Hier komme ich her,
entfremdet bin ich
dir noch immer nah.
Â
Viele haben dich nie verlassen,
wenige davon sind mir
bekannt.
Â
Oft schon kehrte ich wieder,
habe gelernt, erobert,
geherrscht und
zerstört.
Â
Doch noch,
es ist ein Glück,
bin ich nur dein
Besucher, du weitblaues
Meer.
Â
Liebesleben
Liebe das Leben,
das liebe Leben,
das Leben liebe,
Leben, das liebe,
liebe, die leben,
lebe die Liebe,
Leben lieben die,
die Liebe leben,
Liebe leben die,
die Leben lieben,
des Lebens Liebe.
Liebe des Lebens,
lebe Liebendes,
liebe Lebendes,
der Liebe Leben,
Leben der Liebe,
lebe, Liebender,
liebe, Lebender!
Â
oder
worte versprechen ungesagt
sinnlich die lippen oder
nicht ein lächeln verrät den augen
blick den erwünschten oder
nicht wissen nicht ahnen
lässt dein schauen oder
doch soll ich folgen der geste
verwirrenden wollens oder
doch eindeutelnd die situation
fraglos antwortsuchtspiel ja
ich will du willst oder
nicht gehen nicht bleiben
fürchtend die frage oder
doch die antwort ist flucht
vor dir vor mir oder
musik im blut
es ist der rhythmus
dröhnt treibt
von beat zu beat
von tag zu tag
grooved mich in wellen
schwemmt mich
aus dem hafen
trägt mich zu dir
oder dir
oder mir
tanzt mich
aus tälern
hinauf auf
gipfel des glücks
der übersicht
verschleiert im nebel
des 4vierteltakts
Â
Kinderträume
Â
Wie war die Welt doch so schön, in die wir zum Spielen geboren,
uns schien sie nicht kompliziert, war sie uns doch kinderleicht,
war uns ja oft noch zu klein, erfanden noch weitere Reiche
spielten uns durch Zeit und Raum, träumten uns Helden und Land.
Â
Heute muss meist die eine reichen, die wir kaum verstehen
können, obwohl wir nun reif sind, doch ebenso alt,
bleibt nicht Zeit mehr für Träume, in Folge der täglichen Arbeit
schaffen wir uns nicht den Raum für eine schönere Welt.
Â
Der Mensch
Ja, der Mensch ist ein Tier, das denkt, es steht an der Spitze.
Doch es prägt ihn die Gier, schaufelt sein eigenes Grab.
Â
mutterliebe
liebt den unbekannten
bekannt
lobt den verlierer
siegend
lächelt den trauernden
fröhlich
leckt den wunden
gesund
lenkt den verlaufenen
zielstrebig
lehrt den gehörlosen
gehorsam
lärmt den schreihals
schweigend
lähmt den strebenden
bleibend
leidet den verlust
schwer
Gemälde
Bild:Â AlexanderZam
Â
Male mir ein Bild der Stille,
Ruhe zeichne dort hinein,
denken, schreiben ist mein Wille,
frei von Störung will ich sein.
Â
Die wunderschöne grüne Wiese
bunt betupft im Sonnenlicht,
wo ich gern auf dem Rücken liege,
lausche dann dem Vogelschrein.
Â
Der zauberhafte Märchenwald
flimmernd durch der Sonne Strahl,
wo ich gern unter Bäumen wander,
folge dann dem Füchselein.
Â
Das Haupt von diesem hohen Berge,
über Wolken Sonne glänzt,
wo ich gern schaue in die Ferne,
fang den Blick so nicht mehr ein.
Â
Der Schreibtisch vor geschlossnem Fenster,
durch das Glas die Sonne scheint,
wo ich die leeren Blätter sehe
aus dem Kühlschrank lacht der Wein.
Â
Mal mir die Gefängniszelle,
Sonne lässt mich hier allein,
ungetrübt die dunkle Stille,
ohne Störung ist der Wille.
Â
Sonett vom neuen Anfang
Wer mag schon gern den Schmerz so still ertragen,
den fremde Tat und Rede hat beschworen,
und scheint man für das Leiden auch geboren,
es kommt der Tag, da wird man nicht verzagen.
Â
Wer soll sich auch nur immer selber plagen,
wenn wieder mal ein Muster solcher Toren,
mit Spott und List und gänzlich unverfroren,
dich quält, sich Anerkennung zu erjagen.
Â
So habe ich die Messer jetzt gezogen,
verlass die alten Schranken ohne Schrecken,
ich hab mich lang genug nur selbst betrogen.
Â
Von nun an wehr ich mich mit Wort und Stecken,
mit Maß, gerecht, kein Spaß, das wär erlogen,
mit Freude werd nach oben ich mich recken.
Â
Â
was soll ich
was soll ich schreiben?
was soll ich erzählen?
was soll ich dichten?
Â
aus meinem leben!
aufregend wie ein beamtenzimmer
plattgewalzt wie ein beamtenarsch
dass sie sich ergötzen an tiefergelegten tiefpunkten
und hochgejubelten erfolgen
dass sie leiden wie ich nie gelitten hab
lieben … oft und viel und intensiv
teilen wo ich eingesteckt
einstecken was ich ausgeteilt
einteilen muss ich die sorgen die nöte die hoffnungsschimmer
die höhepunkte das ausatmen die kämpfe
Â
aber ich war nie im krieg
das glaubt man mir nicht
Â
was soll ich schreiben?
was soll ich erzählen?
was soll ich dichten?
Â
aus dem leben anderer!
schicksale getrieben vom meer des mitleids
aufschwemmend mit den tränen der güte
mitmenschen mit menschen von mir biografiert
fotografiert für die deren mitleidsgeilheit zu groß ist
für verwandschaft freunde nachbarn
größer als die welt
das ist die welt die man liest ohne zwischenzeilen
der mensch als subjekt … oder objekt
ausgelesen aus der ferne
Â
die welt des boulevards
ausgelesen
Â
was soll ich schreiben?
was soll ich erzählen?
was soll ich dichten?
Â
aus der fiktion!
welten erschaffen nah und fern der unseren
frei zu verlieben und zu morden zu gebären und zu hassen
ein ich ohne mich
ein er den ich erst kennenlerne
eine sie die ich gern kennte
von menschen die figuren sind
wie in der realität nur konsequenter
die alle meine namen tragen wenn sie anders heißen
und mehr sind als ich und mehr als sie selbst
über sich hinaus- vor- und zurückweisend
zwischen meinen dämonen meinen drachen und elfen
in der stadt im gestern im heute im dorf
ich und der leser auf meiner reise einer reise seiner reise
wenn er denn mitkommt
Â
er kommt nicht
das aas
Â
was soll ich schreiben?
was soll ich erzählen?
was soll ich dichten?
Â
über das schreiben!
fertig
Â
weihnachtswunder
Â
weißt wintergrün
wacht waldentfernt
winterwelt weisend
weihnachtswunder
Ich wünsche all meinen Bloglesern frohe Weihnachten und eine besinnliche Zeit.
fernseen
Foto: Karl-Heinz Liebisch, Pixelio, www.pixelio.de
ruhepolende idyllischkeit
inmittig hektelnder städtischkeit
seenplatte
touristengebadet doch
unvergessbar
Â
liebe eifer sucht
Silbrig tasten sich die Fäden
der Zigarette in unsichere
Höhen.
„Liebst du mich?“
„Nur das Beste will ich geben
dir, Sicherheit auf all deinen
Wegen, Gemeinsamkeit, wo du sie
brauchst, Wärme, wenn dir danach
verlangt, Eigenständigkeit,
in deiner Entscheidung, Freiheit
ohne Treueschwüre.
Wenn es das bedeutet,
lieb ich dich!“
Schmerzlich rot erglimmt
die Glut, wütend strömt der Rauch
heraus.
„Wo ist, der Eifer sucht, streitet
mich zu gewinnen, halten will
mit aller Macht?
Besitz verteidigt
Kämpfer nur!“
Rote Glut ist längst verloschen,
Siberfäden – keine Spur,
wollte dich doch nicht besitzen,
wollte dich doch lieben nur.
Â
Liebescocktail
Foto: stephanie Connell
Füll die süßesten Flüssigkeiten
gewürzt mit Zucker und Honig
gemeinsam in ein Glas,
du versüßt den Tag mir mehr.
Nimm die stärksten Trünke
strotzend vor Prozenten
unverdünnt zusammen,
du berauschst mich mehr.
Mix aus meinen Lieblingstränken
ein königlich Gebräu,
schmackhaft wie kein zweites,
deine Liebe schmeckt mir mehr.
Schenke mir noch nach,
jedes Mal aufs Neue,
nähre meine Sucht,
nur von dir komm ich nicht los.
Â
Kein Gedicht
Dies Gedicht ist kein Gedicht, deutlich von der Form her nicht. Wenn in Versen man’s geschrieben, würden es die meisten lieben. So jedoch ist’s gar nicht fein, so darf ein Gedicht nicht sein. Wohl gedichtet ist es schon, doch die Form ist reiner Hohn.
Â
eingeschaltet
Foto: Olegusk
Â
fern steht auf dem programm
mal mehr mal weniger
mal aus nachbars küchenklogarten
mal von nachbars planeten
fern nah gebildert
schau in den topf
der kriegsschauplätze und
starköche
-frisöre
-lets
armut – reichtum
sauber getrennt
stell die fragen
der welt und
familie
haustiere
umwelt
antworten
viele und keine
bestaune die wunder
des lebens und
sterbens
titten und
ärsche
die die welt
zusammenhalten
reale fiktivität
alltagswatching träumetravel
verdümmlichte gesichter
gelächter und tränen
kann nicht abschalten
Â
Besessen
Pulsierendes Hochgefühl ausgelöst durch dich
in deiner sanften Bewegung wiegend im Takt
der Musik ahnst du nur vage die Glut die entfacht
wird in mir und meinen Lenden die streben
der ersehnten Berührung entgegen, erwachend
und glücklich empfangend die lächelnden Formen
geschwungener Backen die unschuldig ruhend
in artigem Kleide … Weiterlesen
herzensschnee
schneidend
beißt heißer
schnee
in meinem
verlassnen
herzen
deine
wohlige wärme
fehlt
beißend
brennt kaltes
feuer
braucht neue
nahrung
warte
auf dich
stecke mein
herz
neu in
brand Weiterlesen