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Meta
Authoren Archiv von: Philipps Lektorenblog
Hilfe für Autoren
Seit Anfag des Monats gibt es einen neuen Schreibratgeber im Internet, der sich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene richtet.
Im Auftrag von mySTORYs führe ich ein neues Weblog mit dem Titel "Hilfe für Autoren".
Immer zum Anfang des Monats gibt es dort zwei neue Artikel, die sich mit Themen rund ums Schreiben und Veröffentlichen befassen.
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Auf diesem Blog hier werde ich daher, wenn die Reihe "Harry Plotter" abgeschlossen ist, die Kategorie "Rat mir mal" zwar weiterführen, mich aber mehr auf andere Themen konzentrieren.
Harry Plotter: Der Konflikt
Bevor es an ein Arbeitsexposee gehen kann, will Harry Planer sich noch einmal den Hauptkonflikt seiner Geschichte deutlich machen und ihn notieren. Ihm ist klar, dieser Hauptkonflikt ist der, den seine Hauptfigur austrägt. Und ihm ist klar, dass der K… Weiterlesen
Harry Plotter: Die Idee
Harry Planer möchte gern eine Geschichte über das Scheitern schreiben. Er überlegt sich, dass das Scheitern besonders schmerzlich wäre, wenn jemand sein hart erkämpftes Ziel schon vor Augen hat, es ihm aber im letzten Moment zwischen den Fingern … Weiterlesen
Harry Plotter – Vorstellung
Stellen wir uns zwei junge Autoren vor. Überraschenderweise heißen beide Harry mit Vornamen, der eine jedoch mit Nachnamen Planer, der andere Drauflos.
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Harry Planer hat bereits einen fertigen Roman in der Schublade. Schon diesen hat er sorgfälti… Weiterlesen
Harry Plotter
Immer wieder ein Thema für Autoren: Wie plane ich meinen Roman?
Ich habe mir vorgenommen, ab der nächsten Woche beispielhaft eine Möglichkeit durchzuspielen, einen Roman von der Idee bis zur eigentlichen Schreibarbeit vorzuplanen.
Dabei sollen sowoh… Weiterlesen
Plappermäulige Blicke
Hoffend sah ich sie an. Sie warf mir einen vielsagenden Blick zu und mir wurde ganz heiß.
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In der Regel sagt so ein vielsagender Blick nur eines: Hier weiß jemand den Blick nicht zu deuten oder sich nicht auszudrücken. Im günstigsten Fall ist es … Weiterlesen
Öfter mal einen Punkt machen
Ob man lange oder kurze Sätze lieber mag, ist meist Geschmackssache.
Sie zu verwenden, nicht.
Sowohl die einen als auch die anderen gekonnt zu verwenden, ist jeweils eine Kunst.
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Ob, wo und wie oft man zu den kurzen oder den langen Sätzen greift i… Weiterlesen
Frohe Weihnachten
Ich wünsche all meinen Blogbesuchern frohe Weihnachten, schöne Feiertage und einen besinnlichen Heiligabend.
Was die Hauptfigur frühstückt
Tom erwachte wie jeden Morgen, als sein grüner Wecker klingelte. Er stand auf und streckte sich. Dann ging er schlaftrunken ins Bad. Er schaute in den Spiegel. Lamgsam zog er seinen weiß-blauen Schlafanzug aus, gähnte, ging zur Dusche und stellte da… Weiterlesen
RECHTSchreibung mit LINKS
Dank eines Blogeintrags von Daniela Wegert habe ich den Ortografietrainer entdeckt. Er ist eigentlich als Lerntrainer für Schüler gedacht, wer aber meint, ein bisschen Training könne nicht schaden, der wird damit sicher auch seinen Spaß haben.
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Wende nicht die Redewendung
Redewendungen kennen wir alle. Und sie gehören zu den sprachlichen Bausteinen, die von angehenden Autoren besonders gern benutzt werden, so jedenfalls meine Erfahrung aus dem Lektorat.
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Hin und wieder könnte man darüber streiten, ob es eine besond… Weiterlesen
Nachschlagen, nicht nachtreten
In meinem letzten Blogeintrag habe ich darüber geschrieben, dass man als Autor eine Geschichte oder einen Roman nicht mit dem eigenen Wissen überfrachten soll.
Nun soll es darum gehen, sein eigenes Wissen immer wieder zu überprüfen. Genauer gesagt… Weiterlesen
Der lehrreiche Roman
Mancher Autor kann sich offenbar nicht entscheiden: Will er einen Roman, ein Sachbuch oder gar ein Lexikon schreiben. Ist aber kein Problem, die Lösung ist einfach: Schreib alles zusammen!
Da werden dann munter Begriffe erklärt, während einer eher l… Weiterlesen
Aus Prinzip Partizip?
(1) Lachend ging Tom die Straße entlang.
"Lachend" ist ein Partizip, Partizip I, um genau zu sein. Es wurde aus dem Verb "lachen" gebildet und drückt im Prinzip eine zweite Tätigkeit aus, die einer ersten untergeordnet ist.
Tom tut also in unserem Beispiel zwei Dinge: Er geht und er lacht.
(2) Tom ging die Straße entlang und lachte.
Trotzdem merken wir schon, wie sich mit dem Partizip die Betonung verschiebt. Der Schwerpunkt der Aussage in Beispiel (1) liegt darauf, dass Tom die Straße entlang geht.
Das Partizip kann nun noch erweitert werden:
(3) Laut lachend ging Tom die Straße entlang.
(4) Über einen Witz lachend ging Tom die Straße entlang.
Spätestens in Beispiel (4) wird der Satz langsam unübersichtlich, selbst dann, wenn man zur besseren Übersichtlichkeit das mögliche Komma setzt. Dennoch kann gerade hinsichtlich der Betonung die partizipiale Konstruktion erwünscht sein. Auch der sprachliche Rhythmus könnte die Entscheidung des Autors zugunsten des erweiterten Partizips beeinflussen.
Im Lektorat fällt mir aber immer mal wieder ein sehr inflationärer Gebrauch solcher Partizipialkonstruktionen (satzwertiges Partizip, Patizipialsatz) auf. Das mag zum einen daran liegen, dass der Autor das für einen besonders literarischen Stil hält, zum anderen an dem Bedürfnis, viel Information auf engem Raum zusammenzubringen.
Während Ersteres zumindest pauschal so nicht stimmt, ist Letzteres für einen literarischen Text alles andere als erstrebenswert. Denn wir schreiben ja nicht an einem möglichst informativen Artikel, für den uns nur begrenzter Raum zur Verfügung steht. Ganz im Gegenteil: Wir schreiben eine Geschichte, die durchaus mit Informationen geizen darf und soll, nicht aber mit den Sätzen, in denen sie dem Leser diese Informationen vermittelt.
Und eine Geschichte wird durch aktive Handlung getragen. Mit Partizipialsätzen erreicht man aber das genaue Gegenteil. Sie drücken nur noch sehr abgeschwächt Handlung aus, sind nicht selten bloßes Attribut. Dazu kommt noch, dass sie für den Leser inhaltlich schwieriger aufzunehmen sind und für den Autor oft alles andere als leicht zu händeln, vor allem, weil man genau darauf achten muss, dass der richtige Bezug unmissverständlich hergestellt werden kann (5).
Zusammenfassend kann man also sagen:
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1. Partizipialsätze können wünschenswert sein, wo sie der gewünschten Absicht entsprechen.
2. Partizipialsätze können einen Text auflockern.
3. Partizipialsätze sollten sparsam eingesetzt werden und einen Text niemals beherrschen.
4. Achte auf Verständlichkeit (5).
5. Erschaffe keine "Partizipmonster" (6).
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(5) Mit Bier angefüllt gab ich meinem Freund das Glas.
(6) Er ging seinen MP3-Player aus der Hosentache holend und AC/DC, seine Lieblingsband, heraussuchend die Straße entlang.
Dann, dann, dann. Und danach?
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Er ging ins Zimmer. Dann zündete er sich eine Zigarette an. Danach blätterte er in der Fernsehzeitung.
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Braucht es das "dann" und das "danach" überhaupt? Nein!
Wenn es nicht ausdrücklich anders betont wird, liest der Leser … Weiterlesen
Formfehler
Es ist schön, wenn die Gedanken fließen. Erst einmal. Irgendwann, und sei es, nachdem sie komplett in die erste Manuskriptfassung geflossen sind, sollte man sie auch einmal ordnen. Das meine ich nicht nur inhaltlich, sondern auch formal.
Immerhin wis… Weiterlesen
Immer diese ersten Seiten
Hans Peter Roentgen hat seinen Schreibratgeber entsprechend aufgebaut: "Vier Seiten für ein Halleluja". Er bewertet die ersten Seiten von Manuskripten, die Autoren ihm zugesandt haben, und gibt an diesen Beispielen Tipps, wie man es besser m… Weiterlesen
Montsegur-Experten auf DVD
Aus dem Montségurforum:
Liebe Gäste des Montségur-Forums,
zum ersten Mal bietet sich nun die Möglichkeit, Einblick in unser jährliches Mitgliedertreffen zu nehmen, das, wie schon in den Jahren zuvor, mit Vorträgen und Workshops angefüllt war. Wir haben die Vorträge gefilmt, geschnitten und bearbeitet.
Das Ergebnis ist eine DVD-Box mit 2 randvollen DVDs mit insgesamt ca. 8 Stunden Vorträgen.
Ab sofort kann diese DVD-Box bestellt werden, wenn auch nur gegen Vorkasse.
Die Box kostet 24,90 zzgl. 3,50 für Porto und Versand.
Alle Details und die Bestellinformationen stehen hier: www.montsegur.de/dvd
Die Vorträge im Detail:
Von unheilbaren Psychopathen und liebenswerten Schurken — Was zeichnet einen Bösewicht aus?
Dr. Melanie Metzenthin arbeitet als Ärztin in der Psychiatrie und ist Romanautorin
Zusammenarbeit Autor — Agent — Verlag
Joachim Jessen ist Literaturagent und arbeitet für die renommierte Literaturagentur Schlück
Autoren(selbst)marketing, neue Medien und virale Effekte
Dominik Huber arbeitete für Droemer/Knaur als Leiter Internet Communications und ist heute auf diesem Gebiet selbstständig
Wie die Jungfrau zum Kind … oder „Warum werden Bücher Bestseller?“
Podiumsdiskussion mit Dominik Huber (Buchmarketing), Joachim Jessen (Literaturagent), Juliane Korelski (Buchhändlerin und Autorin), Andrea Schacht (Autorin), moderiert von Jürgen Bräunlein (Autor)
Leben als Autor (Selbstzweifel, Motivation, Rituale)
Titus Müller ist Autor und Vorsitzender des Autorenkreises Historischer Roman e.V., Quo Vadis
Witz bleib’ drin, du bist umzingelt! — Schreiben mit Ironie
Jürgen Bräunlein ist Autor und Journalist
Wer hat Angst vorm bösen Literaturwissenschaftler?
Ole Johan Christiansen und Thomas Plischke sind Autoren Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg
Thema — Die DNS der Geschichte
Kathrin Sebens ist Sachbuchautorin und Journalistin
Wir freuen uns über möglichst viele Bestellungen, denn die Einnahmen werden direkt an diejenigen ausgeschüttet, deren Mühe es war, also unser Kameramann und Schnittmeister, André Wiesler, und natürlich die Vortragenden selbst. Ihr unterstützt daher mit dem Kauf nicht nur euren Informationshunger, sondern auch direkt die Experten, von denen das Wissen stammt – ein fairer Deal für hochwertige Informationen aus erster Hand.
Lieben Gruß und viel Spaß damit,
Andreas
Zuschuss-Liste
Bei Montsegur wurde eine Liste bekannter Zuschussverlage veröffentlicht. Beim nächsten Verlagsangebot unbedingt draufschauen! Wer eine seriöse Veröffentlichungsmöglichkeit sucht, sollte jeden sogenannten Verlag meiden, der in irgendeiner Form einen Zuschuss verlangt. Und nicht vergessen: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
Mal reinschauen
Heute will ich zwei Internetseiten empfehlen:
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1. Schreibanfänger können sich hier mal umschauen: http://www.fiction-writing.de. In dieser Online-Schreibwerkstatt soll anhand von Schreibaufgaben und dem gegenseitigen Kommentieren dieser das Schreibhandwerk erlernt und trainiert werden.
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2. Für diejenigen, die eher nicht den Hang zum Selberschreiben haben, die aber zu einem entsprechenden Anlass ein professionell geschriebenes Gedicht benötigen, seien Die Versklopfer empfohlen, bei denen ich selbst mitmische.