Blogposts aus dem Landkreis Rostock

Die Blogposts der teilnehmenden Weblogs aus dem Landkreis Rostock.

Abgeschickt

16.09.2009

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So, nun ist es weg, das Manuskript. Hoffen wir, dass es der Verlagslektorin gefällt.
Ich hab inzwischen genug Beschäftigung. Gerade gestern Abend hatte ich sogar noch ein paar neue Ideen. Mal sehen, was ich als nächstes angehe. Immerhin sind da auch noch ein paar ältere Ideen.
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An dieser Stelle …

16.09.2009

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… mal einen ganz herzlichen Dank an meine Testleserin Johanna, die als Lektorin immer noch Erstaunliches findet und die ich für meine Überarbeitungen nicht missen möchte. Und diesmal musste sie wirklich verdammt schnell arbeiten, schließlich war das Manuskript erst am Samstag komplett und heute ist Abgabetermin!
Außerdem möchte ich mich bei meiner Freundin bedanken, die mir […] Weiterlesen

Blogroman: 14 – Süßer Hintern

14.09.2009

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Tom zog den Kopf zwischen die Schultern und schloss die Augen. Jeden Moment musste er den krachenden Aufschlag spüren. Er hörte die Tür und der Schlag blieb aus.
„Hallo Boss, alles erledigt.“
Tom traute sich, die Augen wieder zu öffnen. Boss drehte ihm den Rücken zu und erwartete die zwei, die eben zur Tür hereingekommen waren. Süßer […] Weiterlesen

Mir fehlt die Zeit

14.09.2009

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Gerade Autoren, die schon ein Buch geschrieben haben, bekommen immer wieder zu hören: "Ich würde ja auch gern einen Roman schreiben, aber mir fehlt die Zeit dazu."
Nun ist das für den Autor, der sich das anhören muss, nicht gerade schmeichelhaft, bedeutet es doch, er habe bis zu dem Zeitpunkt, an dem er mit dem Schreiben begonnen hat, offenbar nicht gewusst, wo er mit all seiner freien Zeit hinsollte. Dabei sind die meisten Autoren auf ein Haupt- oder wenigstens Nebeneinkommen angewiesen, das ihnen das Schreiben finanziert. Und selbst die, die erfolgreich genug sind, um vom Schreiben zu leben, waren das nicht von Anfang an.
Tatsächlich gilt in diesem einen Fall, sofern es eben nicht nur so dahingesagt ist, die Antwort: "Wer wirklich will, der kann!"
Natürlich bedeutet das, dass man sich Zeit zum Schreiben eventuell erst freischaufeln, organisieren muss, und es bedeutet noch mehr, dass man in dieser Zeit auch regelmäßig schreiben muss. Organisation und Disziplin sind also gefragt. Doch wenn man nur jeden Tag eine Seite schreibt, hat man nach einem Jahr einen 365 Seiten starken Roman.
Vielleicht gilt es, täglich eine Stunde früher aufzustehen oder eine Stunde später ins Bett zu gehen. Möglicherweise muss man eine der bisherigen Freizeitbeschäftigungen einschränken oder ihr für eine Weile ganz entsagen. Oder man steigt für den täglichen Weg zur Arbeit auf öffentliche Verkehrsmittel um und nutzt die Fahrzeiten, um zu schreiben.
Es wird keiner bestreiten, dass die individuellen Rahmenbedingungen, um einen Roman zu schreiben, für den einen weniger optimal sind als für den anderen. Doch mit dem nötigen Ehrgeiz, der für ein solches Projekt ohnehin vonnöten ist, sollte es jedem möglich sein, sich etwas Zeit zu erplanen. Die wirklichen Probleme, die einen Romanschreiber erwarten, liegen meist erst dahinter.

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Fertig!

12.09.2009

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Vor etwa einer Stunde war es soweit. Ich habe den letzten Punkt im Rohmanuskript zu meinem Jugendroman gesetzt.
Zum Feiern bleibt leider keine Zeit. Zwar habe ich mit der Überarbeitung bereits angefangen, aber es sind auch nur noch vier Tage bis zum Abgebetermin.
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Das Leben

09.09.2009

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Foto: Sofia

Du.
Hinter dem zart verzierten Glas,
halb gefüllt, halb geleert
der rosige Wein, sinnend
dein verschleierter Blick
in dem verwirrten Zimmer.

Mich.
Fragend traurig sprichst du
von der Zeit, vergangen,
gegenwärtig, zukünftig, gestern,
heute, morgen, trauernd,
wartend, hoffend.

„Das Leben.
Wie der Wein. Nimmst jetzt
den großen Schluck. Wenig bleibt
am Ende!“ Stille.

Blick.
Hinaus, hinter Glas pulsierend
nächtliches Treiben immer
wieder und wieder trunken
jauchzend, zeitlos
fange deine Augen.

Ich.
Dein Glas betrachtend,
greife die Flasche,
schenke dir nach.

 

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Arbeitsurlaub

08.09.2009

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Bin seit gestern aus Oberursel, Frankfurt und Chemnitz zurück. Ein bisschen Urlaub muss ja mal sein, wenngleich ich eigentlich nicht weniger gearbeitet habe als sonst.
Das Autorentreffen in Oberursel war geprägt von lehrreichen Vorträgen und Workshops, die Tage danach von der Arbeit an meinem Manuskript.
Nun befinde ich mich acht Tage vor dem Abgabetermin in der absoluten […] Weiterlesen

Blogroman: 13 – Keine Umwege

26.08.2009

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Mona erreichte das Hotel gar nicht erst. Kurz nachdem sie ins Taxi eingestiegen war, kam der Anruf. Offenbar waren ihre Auftraggeber selbst durch die Ereignisse überrascht worden. Zumindest hatten sie nicht mit der Geschwindigkeit gerechnet, mit der sie sich entwickelten.
„Zum Flughafen!“, lautete daher Monas kurzer Befehl an den Taxifahrer.
Glücklicherweise hatte sie ihr wichtigstes Utensil bei […] Weiterlesen

Schon früh von Britney geklaut

24.08.2009

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„Hey, DJ, der Titel, den du gerade spielst, ist das Britney Spears oder Queen?“
„Weder noch, das ist Joan Jett.“
„Ah, also ein Cover, richtig?“
„Nein, das ist das Original!“

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Aktualien

21.08.2009

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Was gibt es zu berichten?
Zunächst ist die Verlagslektorin, die mein aktuelles Projekt betreut ab dem 28.08. im Urlaub, weshalb wir uns auf den 16.09. als Abgabetermin geeinigt haben. Verschafft mir ein bisschen Luft, aber ausruhen ist dennoch nicht.
Beim Projekt habe ich vom Umfang her nun die zweite Hälfte erstürmt. Meine Protagonistin und ihre Gefährten sind […] Weiterlesen

Eis

18.08.2009

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Foto: H.H.

Du liebst es kalt,
der Winter ist dein Haus.
Du ersehnst das Meer,
im Rausch der Wellen.
Du suchst den Strand,
Lockruf seiner Hühnergötter.

So will ich sein,
kaltes Küsteneis,
dich tragen auf dem Weg
zwischen Strand und Meer.
Und je weiter du
auf mir wandelst,
umso fester böte ich Stand,
wenn nicht deine Wärme
mich dahinschmelzen ließe.

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Blogroman: 12 – Blut und Fesseln

18.08.2009

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Tom schmeckte Blut. Warm und ein bisschen metallisch. „Verdammte Scheiße! Ich weiß nicht, was Sie von mir wollen?“
Wieder schlug die Frau zu. Mit der blanken Faust. Tom hätte nie gedacht, dass ein so zierliches Wesen derart hart zuschlagen könnte.
„Wo ist es?“
„Was denn bloß?“ In seiner Schläfe zog sich das Stechen zu einem dumpfen Schmerz zusammen. […] Weiterlesen

Mut!

14.08.2009

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Mut ist, wenn ein Mann morgens um vier stockbesoffen seine wütende, mit einem Besen bewaffnete Frau fragt: "Bist du am Putzen oder fliegst du noch
weg?"

Verfasser: mir zumindest unbekannt

 
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Blogroman: 11 – Moral

12.08.2009

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Markus saß im Außenbereich des Cafés. Er dachte darüber nach, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte. Vom moralischen Standpunkt ganz sicher. Aber was hieß das schon? War die Moral überhaupt ein Gradmesser, um die möglichen Folgen seiner Entscheidung zu bewerten? Ging es nicht auch um ihn, um sein Leben? Um seine Familie?
Markus schaute zur […] Weiterlesen

Ab zum Film!

10.08.2009

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Drehbuchschreiben ist nicht nur eine interessante Tätigkeit, sondern auch eine lukrative. Vorausgesetzt, man kann seine Arbeiten auch verkaufen. Dazu braucht es neben Glück und Ehrgeiz vor allem gute Drehbücher.
Wer den Schritt wagen will, findet unter den beiden folgenden Links erste Hilfe:
 

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freitag

05.08.2009

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Foto: Pack-Shot

menschenschlangen schlangenmenschen
warenmassen massenwaren
thekenfleisch aus fleischers theke
anstand anstehen anstandslos
lauter sprecher im lautsprecher
probieren sie die käseprobe
pro werbeprodukt produktwerbung
drängeln stoßdrang pressestoß
käufer rauschen kaufrausch lauschend
sonden hausposts sonderposten
rudelschiebung schiebt den rubel
euro fighter bargeldlos
parkplatz platzpark wagenplatz
vor zurück vor zurück vor
autostau staut hitzestau
hupen schimpfen nervenbloß

 

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Stundenplan

05.08.2009

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Ein seltsamer Stundenplan, den die Protagonistin meines Jugendromans da hat:

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7.30 – 08.15

KPK

KM

MM

WK

Sport

08.30 – 09.15

KPK

KM

MM

WK

Sport

09.45 – 10.30

MWG

GM

KPK

KM

MM

10.45 – 11.30

MWG

GM

KPK

KM

MM

11.45 – 12.30

MG

SM

MG

SM

MG

13.30 – 14.15

WK

Sport

MWG

GM

14.30 – 15.15

WK

Sport

MWG

GM

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Blogroman: 10 – Versteckspiel am Hauptbahnhof

05.08.2009

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Es war ihr unbegreiflich, für wie dämlich Frank sie hielt. Sicher, er hatte nicht den leisesten Schimmer, mit wem er es eigentlich zu tun hatte, aber dass sie sein Auto erkennen würde, wenn er ihr damit folgte, sollte er ihr schon zutrauen. Sie musste sich nicht einmal anstrengen, um ihn auf dem Bahnhof abzuhängen. Eine […] Weiterlesen

Der Anschlag

03.08.2009

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Heute wird es mit Glucken-Gudrun zu Ende gehen. Und ich, Curry-Curd, werde der lachende Sieger sein.

Das wurde aber auch Zeit. Noch ein paar Tage und ich bin pleite. Letzte Woche habe ich nur fünfzehn Würste verkauft. Fünfzehn! Alles Gudruns Schuld. Für zwei Imbissbuden ist der Parkplatz einfach zu klein.

Am liebsten wäre ich heute früher zur Arbeit gefahren. Aber keine Leichtsinnsfehler. Bloß nicht auffallen.

Dabei hatte ich es anfangs auf die friedliche Tour versucht. Wenn die Kunden Hähnchen wollen, sollen sie die nicht nur bei dem Hühnchen bekommen, hatte ich gedacht. Hab mir extra so ein Grillteil gekauft. Fehlanzeige. Die Leute liefen weiter zu Glucken-Gudrun.

"Weil du immer so mürrisch bist", hat meine Erna gesagt. "Nicht so freundlich wie die Gudrun."

Hat sie ja vielleicht Recht. Die ist wirklich so. Sogar zu mir.

Neulich hat sie mir ein Hähnchen… Weiterlesen

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