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Über Das ist mir noch niebege.net

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Das ist mir noch niebege.net
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http://niebegeg.net/
Anzahl der Beiträge:
771
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dirk@an-der-warnow.de

Kickstarting 2016

Auf dass das Jahr 2016 ein besseres Laufjahr wird, als die anderen fünf
Vorjahre, habe ich heute am Silverster-Neujahrslauf des ESV Lok Rostock
teilgenommen und die 7km-Strecke absolviert.

Mal sehen, was das Jahr noch bringen wird. Zur Belohnung dann vielleicht ein
paar neue Laufschuhe? Weiterlesen

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Kickstarting 2016

Auf dass das Jahr 2016 ein besseres Laufjahr wird, als die anderen fünf Vorjahre, habe ich heute am Silverster-Neujahrslauf des ESV Lok Rostock teilgenommen und die 7km-Strecke absolviert. Mal sehen, was das Jahr noch bringen wird. Zur Belohnung dann vielleicht … Weiterlesen

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Vier Jahre Innovation

Ich nutze die Podcasts.app von Apple für meinen Podcast-Konsum auf den Macbooks, einem iPod (deswegen die Podcasts.app) und einem iPad erster Generation. Auf dem iPad mit iOS5 hat die Podcasts.app alle verfügbaren Pixel für die Anzeige des Videos genutzt. Vier … Weiterlesen

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Vier Jahre Innovation

Ich nutze die Podcasts.app von Apple für meinen Podcast-Konsum auf den Macbooks,
einem iPod (deswegen die Podcasts.app) und einem iPad erster Generation.
Auf dem iPad mit iOS5 hat die Podcasts.app alle verfügbaren Pixel für die
Anzeige des Videos genutzt.

Vier Jahre später kommt ein neues iPad ins Haus und ich freute mich
auf die Podcasts.app in iOS9 und die viel mehr Pixel sowie stabilen Sync
zwischen allen Geräten. Erschreckt hat mich jedoch, wie das Video in Apples
neuestem mobilen Podcast-Abspieler als Briefmarke zwischen zwei dicken weißen
Streifen eingeklemmt wird.

Der erste Gedanke war, dass es bestimmt daran liegt, dass das Video in so
geringer Auflösung bereitgestellt ist. Aber auch HD-Videos bekommen das kleine
Fensterchen. Vergeblich habe ich dann das Knöpfchen für die Vollbildanzeige
oder irgendeine verstecke Einstellung zum Nutzen des ganzen Bildschirms gesucht
– Fehlanzeige. Ich habe noch ein ganz klein wenig gehofft, dass es ein
Programmierfehler ist und mit der kürzlichen Freigabe von iOS 9.2
gefixt wird. Aber auch das Fehlanzeige. Irgendwer in Cupertino hat wohl
festgelegt, dass so ein schickes „Retina display“ kein Grund ist, die vielen
Pixel auch zu nutzen.
Manchmal bin ich ja versucht, mir eine Alternative zu diesem Apple-Ökosystem zu
suchen. Aber alle funktionierenden Wettbewerber müffeln nur noch mehr… Weiterlesen

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Phpredis für PHP7 im Uberspace installieren

Kürzlich wurde PHP7 freigegeben und seit heute ist es auch bei
Uberspace verfügbar. Da auch ownCloud PHP7-Bereitschaft meldete,
schien meine bei Uberspace betriebene ownCloud ein guter Startpunkt zu sein.
Wie von den Ubernauten beschrieben, war das Umstellen der PHP-Version ein
Klacks:
$ echo PHPVERSION=7.0 > ~/etc/phpversion
$ killall php-cgi

Nach dem Aus- und erneutem Einloggen war auch an der Kommandozeile PHP7 am
Start:
$ php -version
PHP 7.0.0 (cli) (built: Dec 3 2015 23:16:00) ( NTS )
Copyright (c) 1997-2015 The PHP Group
Zend Engine v3.0.0, Copyright (c) 1998-2015 Zend Technologies

Nun meldete sich aber mein ownCloud-Cronjob, da er die redis-PHP-Extension nicht
mehr laden konnte, denn die war ja gegen PHP5.5 gebaut. Die Ubernauten haben ein
sehr komfortables Werkzeug namens uberspace-install-pecl zum Installieren von
PHP-Extensions am Start. Also los:
$ uberspace-install-pecl redis
<….>
In file included from /tmp/myname/tmp.Hwpwl21518/redis-2.2.7/redis.c:27:
/tmp/myname/tmp.Hwpwl21518/redis-2.2.7/common.h:3:40: error:
ext/standard/php_smart_str.h: No such file or directory

Schade, das klappt so nicht. Der Fehler wird im phpredis-Projekt schon länger
diskutiert und es gibt einen PHP7-kompatiblen Branch.
Da ich den Komfort des Uberspace-Bauprozesses nicht missen möchte und nur der
Download der Paketquellen modifiziert werden muss, habe ich das Bau-Skript
genommen (also kopiert) und angepasst:
$ cp $(which uberspace-install-pecl) ~/uberspace-install-phpredis.sh
$ vim ~/uberspace-install-phpredis.sh

Im Skript wird in Zeile 59 der Download des Installationspakets
$ pecl download ${PECL_NAME}

ersetzt durch das Klonen des PHP7-Branches des Github-Projekts
$ git clone -b php7 https://github.com/phpredis/phpredis.git

und das Skript ausgeführt.
$ ~/uberspace-install-phpredis.sh redis
<…>
Installing redis.so to /home/dirkr/pecl … done
Activating redis.so in ~/etc/php.ini … done
Killing currently running PHP processes (if any) … done

Fertig. Es wäre natürlich elegant, das Skript so umzubauen, dass es neben dem
Extension-Namen auch Git-URLs verarbeitet, aber das kann ja noch werden.
Außerdem wird das phpredis-Projekt (und andere, noch nicht ganz fertige
Php-Extension-Projekte) sicher „in Kürze“ die PHP7-Modifikationen in
die nächste Release übernehmen und dann ist dier „Hack“ sowieso überflüssig. Weiterlesen

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Phpredis für PHP7 im Uberspace installieren

Kürzlich wurde PHP7 freigegeben und seit heute ist es auch bei Uberspace verfügbar. Da auch ownCloud PHP7-Bereitschaft meldete, schien meine bei Uberspace betriebene ownCloud ein guter Startpunkt zu sein. Wie von den Ubernauten beschrieben, war das Umstellen der PHP-Version ein … Weiterlesen

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Rückblick auf den Webmontag im Mai

Anmerkung: Dieser Beitrag ist auch auf webmontag-schwerin.de
erschienen. Dort gibt es auch noch ein paar Fotos von dem Abend.
Am Dienstag war wieder mal Webmontag in Schwerin. Nachdem der Vortrag zu Adobe
Muse in letzter Minute abgesagt wurde, versprach es mit Christoph Gagzows
Beitrag „Eine Diskussion zur kreativen Rechtsauslegung“ ein eher
monothematischer, technikfreier Abend zu werden.
Nach einem kurzen Einführungsvortrag über die Geschichte der Überwachung in der
Bundesrepublik kam schnell eine lebhafte Diskussion zustande. Dabei ging es vor
allem darum, welches Verständnis von schützenswerten Bürgerrechten, Datenschutz
und Privatsphäre unsere gewählten Volksvertreter und Regierungen haben, ob sie
in ihrem Streben nach Umbau der freiheitlichen Demokratie hin zu einem
sicherheitsdominierten Staat zu bremsen sind und wie wir als Bürger dieses
Staates uns dabei einbringen können.
Selbst in unserem Gesprächskreis wurde die Vielfalt der Meinungen und
Erwartungen deutlich — und damit auch die Schwierigkeit, in einer ganzen
Gesellschaft Mehrheiten zu schaffen und Veränderungen zu bewirken. Vielleicht
ist das Schweigen großer Teile der Bevölkerung zu den Snowden-Enthüllungen und
zu den Geheimdienst-Affären ja eine Zustimmung zum aktuellen Regierungskurs?
In unserer Gesprächsrunde war die Meinung vorherrschend, dass ein Leben im
Überwachungsstaat nicht erstebenswert ist, es jedoch schwer oder unerreichbar
erscheint, aktiv etwas gegen diese Entwickung zu tun. Als mögliche erste
Schritte wurden die Unterstützung von Aktivisten (z.B. AK Vorrat,
Campact, CCC, Digitalcourage, Digitale
Gesellschaft, EDRi, Forum InformatikerInnen für
Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.,
Netzpolitik.org), das direkte Gespräch mit
Bundestagsabgeordneten vor Ort sowie mehr
Sensibilsierung und Aktivierung der Leute in unserem persönlichen Umfeld
gesehen.
Es war für mich ein sehr beeindruckender, inspirierender Abend. Ich bin mit dem
Vorsatz heim gegangen, öfter das direkte Gespräch zu suchen: mit den
Abgeordneten meines Wahlkreises ebenso wie mit den Menschen um mich herum.
PS: Danke an Micha Milz fürs Zusammenstellen der Links. Weiterlesen

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Rückblick auf den Webmontag im Mai

Anmerkung: Dieser Beitrag ist auch auf webmontag-schwerin.de erschienen Am Dienstag war wieder mal Webmontag in Schwerin. Nachdem der Vortrag zu Adobe Muse in letzter Minute abgesagt wurde, versprach es mit Christoph Gagzows Beitrag „Eine Diskussion zur kreativen Rechtsauslegung“ ein

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Bessere Antennen für die Fritz.box

Ich habe seit Jahren eine Fritz.box (7240, abgelöst von einer 7390) als Router im Einsatz, war jedoch mit der WLAN-Performance in unserer Wohnung eher unzufrieden. Mitschuld trägt daran sicher die Wohnung selbst — eine dicke, tragende Wand zwischen Ost- und … Weiterlesen

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Bessere Antennen für die Fritz.box

Ich habe seit Jahren eine Fritz.box (7240, abgelöst von einer 7390) als Router im Einsatz, war jedoch mit der WLAN-Performance in unserer Wohnung eher unzufrieden. Mitschuld trägt daran sicher die Wohnung selbst — eine dicke, tragende Wand zwischen Ost- und Westflügel und dann noch zwei zu versorgende Stockwerke. Der zusätzlich genutzte Fritz.repeater ist da hilfreich, aber irgendwie auch nur zweitbeste Lösung. Seit meinem Upgrade auf die 7390 fiel auch noch die Möglichkeit weg, leistungsstärkere Antennen anzuschrauben.
In einer der c’t-Ausgabe 06/2015 gab es einen längeren, sehr interessanten Beitrag zum Pimpen der Fritz.box. Dabei wurde der FriXtender-Bausatz erwähnt, um an die Fritz.box externe Antennen anzuschließen. Ich habe mir die Dualband-Version bestellt, um die Situation im 2,4GHz- und im 5GHz-Band zu verbessern.
Der Bausatz ist überschaubar. Es kommen die zwei Antennen, zwei
Pigtail-Anschlusskabel und zwei Halteplatten, die in die Fritz.box eingeklemmt werden. Beim Umbau wird der Router geöffnet, die Pigtail-Kabel von außen eingefädelt und statt der internen Antennen auf dem Mainboard angeklemmt, dann die Halterungen angeklemmt und die Antennen angeschraubt. Das Ganze war nach einer halben Stunde erledigt. Ich habe die Halterungen dabei zusätzlich mit Heißkleber fixiert. Der Einbau ist auf der frixtender-Website gut dokumentiert.

Die WLAN-Verfügbarkeit hat sich in dem Stockwerk, in dem sich die Fritz.box befindet, gerade in den „Problem-Zonen“ wesentlich verbessert. Um darunter gelegenen Wohnzimmer ist es zumindest nicht schlechter geworden. Erstaunlicherweise hat sich die Situation auch nur im 2,4GHz-Band verbessert, das 5GHz-Band ist nach wie vor kaum zu gebrauchen.
Ich habe die Feldstärke der WLANs an drei bisher ungünstig gelegenen Stellen in der Wohnung mit dem Wifi-Analyzer gemessen, um mir ein ungefähres Bild der Veränderung machen zu können. Mir ist schon klar, dass so eine Smartfon-App so präzise ist, wie die ebenda eingebaute Wasserwaage beim Hausbau. Aber für einen Schnelltest sollte es genügen. In den Grafiken wird jeweils links der Messpunkt auf der selben Höhe wie die Fritzbox, in der Mitte und rechts zwei Messpunkte im Untergeschoss angezeigt.
Messung im 2,4GHz-WLAN
Im 2,4GHz-Band ist die WLAN-Performance im Obergeschoss (der bevorzugten Ausbreitungsrichtung bei den Frixtender-Antennen) besser geworden, auch wenn die Abbildungen das nicht so deutlich anzeigen. Im Untergeschoss die Leistung gefühlt unverändert gebleiben.

Messung mit den eingebauten Fritz.box-Antennen:

Messung mit den Frixtender-Antennen:

Messung im 5GHz-WLAN
Im 5GHz-Band hat nichts praktisch nichts geändert. Es ist dank dicker Mauern auch weiterhin nur in Fritz.box-Nähe zu benutzen.

Messung mit den eingebauten Fritz.box-Antennen:

Messung mit den Frixtender-Antennen:

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Fritz.box-Antennen

Ich habe seit Jahren eine Fritz.box (7240, abgelöst von einer 7390) als Router im Einsatz, war jedoch mit der WLAN-Performance in unserer Wohnung eher unzufrieden. Mitschuld trägt daran sicher die Wohnung selbst — eine dicke, tragende

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Wieder Kommentare im Blog

Mit dem Wechsel dieses Blogs von Drupal (und später mal kurz WordPress) über Tumblr zum meinem jetztigen Pelican-basierten System habe ich „notgedrungen“ die Kommentarfunktion fallen gelassen: Die beiden letztgenannten Systeme haben kein eingebautes Kommentarsystem und fremdgehostete Systeme wie Disqus sind

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Wieder Kommentare im Blog

Mit dem Wechsel dieses Blogs von Drupal (und später mal kurz Wordpress) über
Tumblr zum meinem jetztigen Pelican-basierten System habe ich „notgedrungen“
die Kommentarfunktion fallen gelassen: Die beiden letztgenannten Systeme haben
kein eingebautes Kommentarsystem und fremdgehostete Systeme wie Disqus
sind mir wenig sympatisch.
Irgendwie fehlt mir das Feedback aber doch, auch wenn die Kommentare noch nie
zahlreich waren. So habe ich mir ein paar Kommentarsysteme zum Selberhosten
angesehen:
Hashover (=> Github)
Das System ist in PHP geschrieben, sah ganz nett aus und kann mit beliebigen
Blog-Systemen zusammenarbeiten. Ich mag PHP nicht.
Pelican comment system (=> Github)
Das ist ein Plugin für mein statisches-Blog-System Pelican. Die Kommentare
werden im Dateisystem auf dem Server gespeichert. Mit dem eventuellen
Wechsel auf ein anderes Blog-System müsste ich auch die Kommentare umziehen.
Isso (=> Github)
Dieses System ist in Python geschrieben (wie Pelican auch) und kann mit
beliebigen Blog-Systemen betrieben werden. Es scheint sich eine lebendige
Entwickler-Community um das kleine, feine System gebildet zu haben.
Die beiden ersten Systeme hatte ich mir angesehen, aber mich nicht wirklich
dafür erwärmen können. Isso habe ich vor ein paar Tagen bei
phasenkasper.de in Aktion gefunden und war beim
ersten Selbsttest in meinem Uberspace beeindruckt. Dann ging
alles ganz schnell und dieses Blog hat ab heute wieder eine Kommentarfunktion.
Nun schauen wir mal, ob sich der Bastelabend gelohnt hat! Weiterlesen

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Festplatten kopieren für den Notfall

Im ersten Teil meiner Backup-Mini-Serie habe ich mein Backupkonzept vorgestellt. Neben der im zweiten Teil beschriebenen stündlichen Nebenher-Datensicherung kopiere ich die kompletten Festplatten meiner Macbooks wöchentlich auf USB-Festplatten. Ich habe für jedes Macbook zwei USB-Festplatte, die jeweils eine ~2,5-fache Kapazität1 … Weiterlesen

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Festplatten kopieren für den Notfall

Im ersten Teil meiner Backup-Mini-Serie habe ich mein Backupkonzept vorgestellt. Neben der im zweiten Teil beschriebenen stündlichen Nebenher-Datensicherung kopiere ich die kompletten Festplatten meiner Macbooks wöchentlich auf USB-Festplatten.
Ich habe für jedes Macbook zwei USB-Festplatte, die jeweils eine ~2,5-fache Kapazität1 der eingebauten Festplatte haben. Im OSX-eigenen Festplattendienstprogramm habe ich diese USB-Festplatten in jeweils zwei gleichgroße Partitionen aufgeteilt, diese verschlüsselt und hinreichend aussagekräftige Partitionsnamen gewählt:
Festplatte 1: Partitionen backup1 und backup3
Festplatte 2: Partitionen backup2 und backup4

Ursprünglich habe ich abwechselnd auf Festplatte 1 und Festplatte 2 gesichert und dabei die Backups von 1 bis 4 hochgezählt. Mittlerweile habe ich die Strategie geändert und habe jeweils eine Festplatte außerhalb der eigenen Wohnung liegen und tausche sie alle 2 Wochen aus.
Als Backup-Programm nutze ich Carbon Copy Cloner von Bombich Software, Inc. Es erstellt identische Kopien von Festplatten(partitionen). Von diesen Kopien kann direkt gebootet werden, wenn die USB-Festplatte an den Mac angeschlossen ist. Man kann Backup-Jobs einrichten, bei denen die Backup-Quelle, das Ziel sowie ein paar weitere Backup-Einstellungen definiert werden können. Carbon Copy Cloner bietet auch an, die „Recovery HD“ des Macs auf die USB-Festplatte für die eventuelle Reparatur der OSX-Installation auf dem Mac zu kopieren.
Mit OSX 10.10 wurde Carbon Copy Cloner in Version 4 veröffentlicht, bei der die Verwaltung der Backup-Jobs großartig verbessert wurde. Außerdem gibt es nun eine Menubar-App, welche beim OSC-Boot gestartet wird und die eigentliche Arbeit erledigt. Wenn man eine USB-Festplatte anschließt, für die kein Backup-Job existiert, dann kann man auch einen Ad-hoc-Backup in der GUI konfigurieren und starten.

Beim Anschließen einer meiner USB-Festplatten erscheint ein Bestätigungsdialog, ob ich ein Backup starten möchte. Ich habe auf jeder Festplatte zwei Backup-Partitionen, deshalb kommen zwei Dialoge.

Ein kurzer Blick, in die Menubar zeigt zu jedem Backup, wann es das letzte Mal ausgeführt wurde. Ich klicke dann bei der älteren Sicherung auf „Backup starten“, bei der anderen auf „Abbrechen“3.

Alternativ gibt dieser Befehl den Zeitpunkt der Sicherungen aller angeschlossenen Backup-Festplatten, es wird einfach der Datumsstempel meines Benutzerordners zum Zeitpunkt der Backups angezeigt:
$ ls -dltr /Volumes/backup*/Users/dirk

Seit Version 4 protokolliert Carbon Copy Cloner den Backup-Verlauf. Das Protokollfenster wird durch Klicken auf die Uhr in der Symbolzeile (alternativ ⌘2) aufgerufen. In dem Fenster ist schnell zu erkennen, welche Backup-Festplatte als Nächste dran ist. In der Liste sind die Zeilen mit grünem Punkt am Ende an sonsten relativ uninteressant. Bei rotem Punkt wird angezeigt, an welchem Problem das Backup gescheitert ist.

Carbon Copy Cloner hat eine Funktion „Safety Net“, bei der Dateien, die auf der Macbook-Festplatte seit dem letzten Backup gelöscht wurden, auf der Backup-Festplatte in einen gesonderten Ordner verschoben werden, statt sie auch dort zu löschen. Ich hatte anfangs versäumt, Carbon Copy Cloner im Backup-Job anzuweisen, Dateien aus dem „Safety Net“ zu löschen, wenn der Platz knapp wird, was dann zur bisher einzigen Fehlermeldung führte.
Um einzelne Dateien wieder herzustellen, braucht nur die Backup-Festplatte angeschlossen, mit dem Finder durch die Ordner navigiert und die Datei auf die lokale Festplatte gezogen werden. Wenn es ganz schlimm kommt und das Macbook nicht mehr startet, dann kann auch direkt von der USB-Festplatte gebootet und die OSX-Installation auf dm Mac repariert werden2.
In meiner digitalen Aufgabenliste steht ein fester Freitags-Termin „USB-Backup“, der mir hilft, diese Aufgabe nicht aus den Augen zu verlieren. Und es hat sich schon mehr als einmal bezahlt gemacht. Ein Backup dauert derzeit beim privaten Mac ca. 1 Stunde (Mac mit USB2-Anschluss) bzw. 30 Minuten am Dienst-Macbook dank USB3.
Übrigens: Heute ist Backup-Tag!
PS: Es gibt noch eine Software-Alternative: Super Duper. Der Funktionsumfang ist sehr ähnlich. Ich hatte aber bisher keinen Grund, mir SuperDuper anzusehen — es gibt grad nichts zu verbessern.

Dem genauen Beobachter fällt auf, dass die Backup-Partition im Screenshot kleiner als die zu sichernde Festplatte ist. Ich habe irgendwann mal ein Fusion drive eingebaut, ohne dessen Speicherkapazität auszunutzen. Aber schnell ist es! ↩

Dafür muss die USB-Festplatte angeschlossen, der Rechner neu gestartet und dabei auf die Option-Taste (⌥) drücken. Im Startup-Manager werden dann die Backup-Festplatten gelistet. ↩

Auswahl der Backup-Festplatte und Start des Backups liese sich auch skripten, aber ich vertraue da lieber meiner manuellen Entscheidung. Es geht immerhin ums Backup! ↩

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Festplatten spiegeln mit Carbon Copy Cloner

Im ersten Teil meiner Backup-Mini-Serie habe ich mein Backupkonzept vorgestellt. Neben der im zweiten Teil beschriebenen stündlichen Nebenher-Datensicherung kopiere ich die kompletten Festplatten meiner Macbooks wöchentlich auf USB-Festplatten. Ich habe für jedes Macbook zwei USB-Festplatte, die jeweils eine ~2,5-fache Kapazität1 … Weiterlesen

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Arq – Backup wie Time Machine, aber robust

Im ersten Teil meiner Backup-Mini-Serie habe ich dargestellt, dass ich wöchentliche Backups der gesamten Festplatte meiner Rechner sowie stündliche Nebenher-Datensicherungen meines Heimatverzeichnisses auf beiden Rechnern erstelle. In diesem Teil der Backup-Mini-Serie möchte ich diese stündliche Datensicherung genauer beschreiben.
Die Rechner werden stündlich (wenn sie in Benutzung sind) auf im Netzwerk erreichbare Homeserver gesichert. Dabei vertraue ich nicht auf die OSX-eigene Lösung mit Time capsule und Time Machine1, sondern setze auf das Programm Arq sowie je einen Homeserver.
Arq bietet eine Vielzahl an Sicherungszielen, unter anderem Amazon S32, Google Drive oder einen SFTP-Account auf dem eigenen Server. Die Daten werden vor der Übertragung zum Server auf dem lokalen Rechner verschlüsselt. Das Format der Arq-Datensicherung ist dokumentiert und ein Programm zum Wiederherstellen von Dateien aus dem Backup ist als Open-Source verfügbar und auf Github veröffentlicht. Arq hat eine Backup-Strategie ähnlich Time Machine: Es werden stündliche Backups für die vergangenen 24 Stunden, tägliche Sicherungen für den vergangenen Monat und alle davor liegenden wöchentlichen Sicherungen aufgehoben, bis der Backup-Speicher voll ist.
Wie schon beschrieben steht daheim und im Hamburger Büro je eine Synology DS212 als „Homeserver“ bereit, auf beiden ist der sftp-Dienst aktiviert und ein Benutzerkonto für einen Backup-User angelegt. In Arq wird die Datensicherung auf diese sftp-Server eingerichtet.

Die Vorgehensweise ist für mein privates und das Dienst-Macbook identisch, es unterscheiden sich nur die Sicherungsziele:
auf meinem Dienst-Macbook sichere ich mein Heimatverzeichnis (/Users/dirk) via OpenVPN-Tunnel auf die Synology-Box im Hamburger Büro,
auf meinem privaten Rechner sichere ich mein Heimatverzeichnis (/Users/dirk) auf die Synology-Box daheim.
Zusätzlich sichere ich mein digitales Bilderarchiv sowie die Lightroom-Datenbank täglich auf einen Hidrive-Onlinespeicher bei Strato, der auch einen SFTP-Zugang beinhaltet. Gelegentlich gibt es die Hidrives im Angebot. Ich habe mal 50GB für 2€/Monat bei 2 Jahren Laufzeit als Testprojekt geshoppt.

Arq ist beim Backup sehr robust: Die laufende Datensicherung kann zu einem beliebigen Zeitpunkt gestoppt oder für eine bestimmte Dauer pausiert werden. Auch bei plötzlichem Verbindungsabbruch zum Server wird nach Wiederherstellen der Verbindung die Datensicherung problemlos fortgeführt. Eine frühere Datensicherung kann gelöscht werden, z.B. wenn in dieser große ISO-Images im Downloads-Ordner mitgesichert wurden, was nicht beabsichtigt war.
Ich habe die Backups so eingestellt, dass Cache- und Temp-Verzeichnisse sowie VirtualBox‘ virtuelle Festplatten nicht gesichert werden. Diese Daten sind eh‘ flüchtig bzw. einfach wiederherstellbar.
Zu Arq gehört das Dienstprogramm Arq Argent, welches bei Bedarf beim Rechnerstart automatisch mit gestartet wird und die eigentliche Arbeit erledigt. Über eine App in der Menubar kann mit Arq kommuniziert und Backups gestartet, gestoppt, pausiert, der aktuelle Status abgefragt oder das Hauptprogramm Arq gestartet werden. Der Menubar-Eintrag ist leicht zu finden, es ist das hässlichste Symbol in der Zeile.

Wenn man das Backup nun wirklich braucht, dann kann bei Netzwerkverbindung zum Server in Arq in der Backup-Historie navigiert und einzelne Ordner oder Dateien herausgesucht und wieder hergestellt werden. In der Spalte Change wird angezeigt, welche Ordner in dem Backup geänderte Dateien enthalten; an Dateien wird angezeigt, wann sie zuletzt geändert wurden.

Ich habe Arq 4 seit seiner Veröffentlichung vor genau einem Jahr im Einsatz und es hat mir manches Mal geholfen, einen „Bedienerfehler“ auszubügeln. Mit dem Wechsel von Time Machine auf Arq habe ich eine zuverlässige Nebenher-Datensicherung bekommen, die in ungemütlichen Netzwerk-Setups (z.B. VPN über wackelige UMTS-Verbindungen mit getethertem iPhone) funktioniert.

Wie oben erwähnt nutze ich wegen seiner Vielseitigkeit ein Synology NAS als Netzwerkspeicher. Dort gab es immer wieder Probleme Time Machine: Es meldete einen Fehler bei der Datensicherung und ich musste jedes Mal die vorhandenen Backups verwerfen und von vorn beginnen. ↩

… und andere Dienste mit S3-kompatibler Schnittstelle ↩

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Arq – Backup wie Time Machine, aber robust

Im ersten Teil meiner Backup-Mini-Serie habe ich dargestellt, dass ich wöchentliche Backups der gesamten Festplatte meiner Rechner sowie stündliche Nebenher-Datensicherungen meines Heimatverzeichnisses auf beiden Rechnern erstelle. In diesem Teil der Backup-Mini-Serie möchte ich diese stündliche Datensicherung genauer beschreiben. Die Rechner … Weiterlesen

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Sicher gehen beim Backup

Im Gespräch mit anderen „Computerbedienern“ wird es oft seltsam ruhig am Tisch, wenn das Thema Backup auf die Agenda kommt. Meist verlässt man sich wohl auf die Ausfallsicherheit der verbauten Hardware und ein bisschen Glück. Deshalb möchte ich kurz beschreiben, wie einfach es sein kann, ein wenig mehr wirkliche Datensicherheit in Bezug auf den eigenen Computer zu schaffen.
Beim Backup geht es mir darum, dass ich eine versehentlich gelöschte Datei mit dem möglichst aktuellen Stand wieder herstellen kann. Ebenso sollte bei einer unerwartet verstorbenen Festplatte oder nach einem Elementarereignis1 mit neu gekaufter Hardware schnell der möglichst aktuelle Software-Stand mit all den Projekten, Bildern, Dokumenten und E-Mails wieder hergestellt werden können. Ich möchte meine wichtigen Daten immer an mindestens zwei Stellen wissen, davon soll eine außerhalb meines Hauses sein.
Wichtig für ein regelmäßiges Backup ist, dass es keinen großen Aufwand verursacht und am besten automatisch passiert. Ich habe mir eine stündliche, vollautomatische Nebenher-Datensicherung sowie ein wöchentliches Backup auf USB-Festplatte eingerichtet.
Die Nebenher-Datensicherung dauert jeweils wenige Sekunden bis Minuten. Dabei werden nur die Dateien in meinem Benutzerverzeichnis auf einen Homeserver gesichert. Dafür steht daheim und im Hamburger Büro je eine Synology DS212 als „Homeserver“ bereit. Die Geräte sind vielseitig, klein, sehr leise sowie stromsparend. Es werden stündliche Backups auf dem Server gesichert, solange Platz auf dem Server ist. Bei Platzmangel werden ältere Backups gelöscht und die Backup-Historie ausgedünnt.
Die wöchentliche Datensicherung bedarf etwas mehr Aufwand. Die Festplatte jedes Macbooks wird auf je eine USB-Festplatte geklont. Von diesen USB-Festplatten könnte das Macbook direkt gestartet werden, wenn die eingebaute Festplatte ausfällt. Ich habe für jedes Macbook mehrere USB-Festplatten, die abwechselnd zum Einsatz kommen und teilweise außerhalb der eigenen vier Wände gelagert werden. Dank der USB-Festplatten-Redundanz kann neben dem Stand der letzten Datensicherung auch auf drei davor liegende Sicherungen zurück gegriffen werden.
In folgenden Beiträgen werde ich beschreiben, wie diese Backups konkret durchführe. Ich habe das beschriebene System seit vier Jahren im Einsatz, es wurde natürlich ständig weiter entwickelt und hatte schon seine Bewährungsproben, die bisher immer gemeistert wurden.

Feuer? Wasser? Überspannung wegen des Baggers an der Straßenbaustelle vor der Tür? ↩

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Sicher gehen beim Backup

Im Gespräch mit anderen „Computerbedienern“ wird es oft seltsam ruhig am Tisch, wenn das Thema Backup auf die Agenda kommt. Meist verlässt man sich wohl auf die Ausfallsicherheit der verbauten Hardware und ein bisschen Glück. Deshalb möchte ich kurz beschreiben, … Weiterlesen

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